Über die Universität
Die Georg-August-Universität Göttingen zählt zu den international bedeutendsten und traditionsreichsten Forschungsuniversitäten Deutschlands. Im Jahr 1737 im Zeitalter der Aufklärung gegründet, fühlt sich die Hochschule seit jeher den Werten von Demokratie, Toleranz und gesellschaftlicher Verantwortung verpflichtet. Als Volluniversität umfasst sie 13 Fakultäten und bietet ein breites Fächerspektrum in den Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften sowie der Medizin an.
Ein prägendes Profilmerkmal der Universität liegt in den Geistes- und Erziehungswissenschaften. Schwerpunkte wie Kultur- und Sprachwissenschaften, Literaturwissenschaft, Fachdidaktik sowie das Lehramt an Gymnasien genießen einen hohen Stellenwert. Studierende profitieren hierbei von einer fundierten Ausbildung in Sprachpraxis, Landeskunde, Kulturgeschichte und interkultureller Kompetenz, ergänzt durch moderne pädagogische Ansätze. Die exzellente Forschungsleistung der Universität spiegelt sich regelmäßig in Spitzenplatzierungen in nationalen und internationalen Rankings wie dem Shanghai-Ranking wider.
Eine wegweisende Strukturreform stellte im Jahr 2003 die Überführung der Hochschule in eine Stiftung Öffentlichen Rechts dar, womit Göttingen als Pionier unter den deutschen Volluniversitäten gilt. In Kombination mit dem eng vernetzten "Göttingen Campus", zu dem auch zahlreiche renommierte außeruniversitäre Forschungseinrichtungen gehören, bietet die Universität ein hochdynamisches und interdisziplinäres Umfeld für Lehre und Forschung.
Besonderheiten
Die Universität Göttingen zeichnet sich durch ihre Pionierrolle als eine der ersten deutschen Volluniversitäten in Trägerschaft einer Stiftung Öffentlichen Rechts aus. Zudem verbindet sie eine tief verwurzelte Tradition in den Geistes- und Sprachwissenschaften mit einer herausragenden internationalen Forschungsstärke und einer engen Vernetzung im Spitzenforschungsnetzwerk des Göttingen Campus.