Überblick
An der Universität Göttingen widmet sich der Masterstudiengang Archäologie und Kunstgeschichte der Spätantiken und Byzantinischen Welt der detaillierten Erforschung der materiellen und künstlerischen Zeugnisse dieser Epochen. Studierende vertiefen ihr Fachwissen über die visuelle wie sachliche Kultur und lernen, komplexe Befunde historisch und gesellschaftlich einzuordnen. Der Standort Göttingen bietet dafür eine forschungsnahe Ausbildung mit einem breiten methodischen Spektrum.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Der Masterstudiengang „Archäologie und Kunstgeschichte der Spätantiken und Byzantinischen Welt“ an der Universität Göttingen vertieft aufbauend auf einem Bachelorstudium die Kenntnisse über die materielle und künstlerische Kultur dieser Epochen. Die Studierenden erlangen Sicherheit in der Beurteilung komplexer ikonographischer Merkmale und lernen, Befunde gesellschaftlich zu interpretieren. Das Studium umfasst vier Semester, schließt mit dem Master of Arts (M.A.) ab und kann zum Winter- oder Sommersemester begonnen werden.
Studieninhalte & Module
Das Studium umfasst 120 ECTS-Punkte und gliedert sich in das Fachstudium (78 C), den Professionalisierungsbereich (12 C) und die Masterarbeit (30 C). Zu den zentralen Ausbildungsinhalten gehören:
- Quellenstudium und Erschließungstechniken (inklusive Grabungen und Dokumentation)
- Werkanalyse, Ikonographie und Stilkritik
- Umgang mit nicht-künstlerischen Objekten und Konservierung
- Wissenschaftliches Schreiben und Mediendidaktik
- Erkennung und Bearbeitung von Forschungslücken sowie kritische Bewertung von Forschermeinungen
Berufsperspektiven
Das Studium qualifiziert für Berufsfelder wie die Museumstätigkeit, den Denkmalschutz, die Jugend- und Erwachsenenbildung sowie das Kultur- und Bildungsmanagement. Weitere Beschäftigungsmöglichkeiten bieten Verlage, die Presse, Neue Medien, diplomatische Einrichtungen und internationale Organisationen. Zudem bildet der Master die Voraussetzung für eine Weiterqualifikation über ein Promotionsstudium in Forschung und Lehre.
Besonderheiten
- Forschungsschwerpunkt: Eine Stärke des Standortes Göttingen liegt im Schwerpunkt Hispanien in der Spätantike und im Frühmittelalter.
- Sprachanforderungen: Der Nachweis einer alten Sprache (Latinum oder Graecum) muss zu Studienbeginn vorliegen, die zweite Sprache kann bis zur Anmeldung der Masterarbeit nachgewiesen werden.
- Studienstruktur: Das Kernfach (42 C) wird mit fachexternen Modulpaketen (36 C oder 2x 18 C) kombiniert. Für internationale Bewerber sind Deutschkenntnisse zur Immatrikulation erforderlich.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester