Überblick
Der englischsprachige Masterstudiengang Molecular Medicine an der Universität Göttingen bereitet Studierende auf eine wissenschaftliche Karriere an der Schnittstelle von Medizin und Naturwissenschaften vor. Im Fokus der Ausbildung in Göttingen stehen vertiefte theoretische Kenntnisse der Biomedizin gepaart mit einer starken Anwendungsorientierung. Das viersemestrige Studium zeichnet sich besonders durch einen hohen Anteil an eigenständiger Forschung in modernen Laborumgebungen aus.
Studieninhalte
Über den Studiengang
An der Schnittstelle zwischen Medizin und Naturwissenschaften befähigt der englischsprachige Masterstudiengang „Molecular Medicine“ an der Universität Göttingen zu eigenständiger und kreativer Forschung. Das viersemestrige, zulassungsbeschränkte Studium setzt einen naturwissenschaftlichen oder molekularmedizinischen Bachelorabschluss voraus und vertieft die erworbenen fachlichen Grundlagen. Nach erfolgreichem Studium erwerben die Absolventinnen und Absolventen den akademischen Grad Master of Science (M.Sc.).
Studieninhalte & Module
Das Curriculum vermittelt vertieftes Wissen in molekularmedizinischen und klinisch-theoretischen Fächern. Die Kernmodule sind wie folgt aufgebaut:
- 1. Semester: Modul „Biomolecules and Pathogens“ (24 C: Immunologie, Virologie, Mikrobiologie, Pharmakologie) sowie Wahlmodule (6 C).
- 2. Semester: Modul „From cells to disease mechanisms“ (24 C: Onkologie, Pathologie, Molekular- und Zellbiologie, Humangenetik) sowie „The disease-affected heart and kidney“ (7 C: Pharmakologie, Kardiologie, Nephrologie).
- 3. Semester: Modul „The disease-affected brain“ (5 C: Neurologie, Neuropathologie), „Current Topics“ (4 C), „Lab Rotation“ (12 C: Brain & Heart) und weitere Wahlmodule (8 C).
- 4. Semester: Masterarbeit (24 C) und abschließendes Kolloquium (6 C).
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen verfügen über profunde Kenntnisse der wissenschaftlichen Methodik und sind für praktische sowie wissenschaftliche Aufgaben in der medizinischen Forschung, Labordiagnostik und Biotechnologie qualifiziert. Tätigkeitsfelder bieten sich in der Hochschul- und Großforschung, in Kliniken sowie in der Industrie (z. B. biomedizinische Technik, F&E, Qualitätskontrolle). Weitere Einsatzmöglichkeiten bestehen in Privatlaboren, bei Behörden (z. B. Gesundheitsämter, Landeskriminalämter) sowie in Einrichtungen des Technologietransfers und der Forschungsförderung.
Besonderheiten
Der Studiengang bietet eine hohe Praxisorientierung durch drei je achtwöchige Laborpraktika (Laborrotationen), die zielgerichtet auf die Arbeit in modernen Forschungslaboren vorbereiten. Dies führt zu hohen Erfolgsquoten der Studierenden bei Bewerbungen für externe Abschlussarbeiten oder anschließende Promotionen. Experimentelle Masterarbeiten können zudem in Laboren führender Universitäten im europäischen Ausland absolviert werden.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester