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Studieninhalte
Wie entstehen Krankheiten im menschlichen Körper und mit welchen wissenschaftlich fundierten Methoden lassen sie sich präzise diagnostizieren sowie erfolgreich behandeln?
Über den Studiengang
Der Studiengang Humanmedizin an der Georg-August-Universität Göttingen bereitet angehende Ärztinnen und Ärzte fundiert auf ihren Beruf vor und schließt nach zwölf Semestern mit dem Staatsexamen ab. Die Ausbildung erfolgt an der renommierten Universitätsmedizin Göttingen (UMG), wo theoretische Grundlagenforschung und praktische Patientenversorgung eng miteinander verknüpft sind. Ein besonderer Fokus liegt auf der frühzeitigen Vermittlung klinischer Fähigkeiten und wissenschaftlicher Kompetenzen.
Typische Studieninhalte & Module
Strukturell gliedert sich die Ausbildung in den vorklinischen Teil, den klinischen Abschnitt und das abschließende Praktische Jahr (PJ):
- Vorklinischer Abschnitt: Vermittlung naturwissenschaftlicher und medizinischer Grundlagen in Anatomie, Physiologie, Biochemie sowie Medizinischer Psychologie und Soziologie.
- Klinischer Abschnitt: Erarbeitung spezifischer Krankheitsbilder und Therapien in Fachdisziplinen wie Innerer Medizin, Chirurgie, Pädiatrie, Pathologie und Pharmakologie, ergänzt durch Blockpraktika.
- Praktisches Jahr (PJ): Einjähriges, praktisches Training im Krankenhaus in den Pflichtfächern Innere Medizin und Chirurgie sowie einem frei wählbaren Wahlfach.
Berufsperspektiven
Das bestandene Staatsexamen ist die Voraussetzung für die Approbation als Ärztin oder Arzt. Dadurch stehen den Absolventinnen und Absolventen vielfältige Karrierewege offen:
- Klinische Versorgung: Facharztausbildung und Tätigkeit in Krankenhäusern, Universitätskliniken oder in der eigenen ambulanten Praxis.
- Forschung & Lehre: Arbeit in der medizinischen Grundlagenforschung, an Hochschulen oder in der pharmazeutischen Industrie.
- Weitere Berufsfelder: Aufgaben im öffentlichen Gesundheitswesen, bei Krankenversicherungen, in der Medizintechnik oder im Gesundheitsmanagement.