Überblick
An der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg kann der Bachelorstudiengang Pädagogik im Rahmen eines Zwei-Fächer-Modells für außerschulische Tätigkeitsfelder belegt werden. Das Studium setzt einen besonderen Fokus auf den Umgang mit gesellschaftlicher Heterogenität wie Geschlecht, Herkunft oder Beeinträchtigungen in pädagogischen Kontexten. Zu beachten ist, dass dieser Studiengang nicht zur staatlichen Anerkennung in der Sozialarbeit führt.
Studieninhalte
Wie lassen sich pädagogische Handlungsfelder vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Vielfalt, Differenzverhältnisse und wissenschaftlicher Theorien verstehen und gestalten?
Über den Studiengang
Der Zwei-Fächer-Bachelor Pädagogik an der Universität Oldenburg bietet eine wissenschaftliche Qualifizierung auf universitärem Niveau für außerschulische pädagogische Berufsfelder. Das sechssemestrige Studium umfasst insgesamt 180 Kreditpunkte (KP) und kann als Hauptfach (90 KP), Erst- oder Zweitfach (60 KP) sowie als Nebenfach (30 KP) studiert werden. Es befähigt Studierende zu theoretisch fundierter Reflexion und kompetentem Handeln in komplexen pädagogischen Kontexten.
Studieninhalte & Module
Die Studienstruktur gliedert sich je nach gewähltem KP-Umfang in folgende Bereiche:
- Basiscurriculum (4 Module / 30 KP): Vermittlung von zentralen Grundbegriffen der Pädagogik, quantitativer Sozialforschung, erziehungswissenschaftlichen Theorien und Grundlagen professionellen Handelns.
- Aufbaucurriculum (30 KP): Reflexion von Differenz, Identität, Lebenslauf und rechtlich-sozialpolitischen Rahmenbedingungen. Beinhaltet eine wählbare Studienrichtung: Diversitätsbewusste Sozialpädagogik, Rehabilitationspädagogik, Migrationspädagogik oder Bildungsmanagement und Mediendidaktik.
- Akzentsetzungsbereich (bei 90 KP): Module zu qualitativen Forschungsmethoden und praxisbezogene empirische Forschungsprojekte in kleinen Arbeitsgruppen.
- Professionalisierung & Praxis: Belegt werden Professionalisierungsmodule (30 KP), Praktika (15 KP) und das Bachelorabschlussmodul (15 KP).
Berufsperspektiven
Absolvent*innen steht ein breites Spektrum an außerschulischen Berufsfeldern offen, etwa in der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe, der Schulsozialarbeit, der Altenarbeit sowie in Beratungsstellen oder Freizeiteinrichtungen. Zudem qualifiziert der Bachelorabschluss für ein weiterführendes Masterstudium. Eine staatliche Anerkennung als Sozialarbeiter*in/Sozialpädagog*in wird im Rahmen dieses Studiengangs jedoch nicht vergeben.
Besonderheiten
- Fokus auf Differenzverhältnisse: Besonderer Wert wird auf die Auseinandersetzung mit gesellschaftlicher Vielfalt gelegt (z. B. Geschlechterverhältnisse, Migrationsgesellschaft, soziale Schichtung, Beeinträchtigung/Nicht-Beeinträchtigung).
- Reine außerschulische Ausrichtung: Das Studium kann ausschließlich mit einem außerschulischen Berufsziel absolviert werden.
- Sprachnachweis: Internationale Studierende müssen bei der Einschreibung Deutschkenntnisse auf dem Niveau DSH 2 oder TestDaF (TDN 4 in allen Teilbereichen) vorlegen.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester