Überblick
Der Fach-Bachelor Pädagogik an der Universität Oldenburg bietet eine wissenschaftliche Qualifikation für vielfältige Erziehungs- und Bildungsberufe. Im Zentrum des Studiums am Standort Oldenburg steht die Auseinandersetzung mit gesellschaftlicher Vielfalt und Unterschieden wie Geschlecht, Herkunft oder Beeinträchtigung. Beachtet werden sollte, dass der Abschluss keine staatliche Anerkennung für die Sozialarbeit bzw. Sozialpädagogik beinhaltet.
Studieninhalte
Ob in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, in der Schulsozialarbeit oder im Bildungsmanagement: Der Studiengang Pädagogik (Bachelor of Arts) an der Universität Oldenburg qualifiziert für vielfältige wissenschaftliche und praktische Aufgaben im Bildungswesen. Das sechssemestrige Studium umfasst 180 Kreditpunkte (KP) und vermittelt Kompetenzen für systematisches pädagogisches Handeln. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf dem kritischen Umgang mit gesellschaftlichen Differenzverhältnissen wie Geschlecht, Migration, Klasse oder Beeinträchtigung.
Über den Studiengang
Das Pädagogikstudium verbindet universitäre Theorie mit praxisbezogenen Lehrformen. Studierende erlernen die fundierte Reflexion pädagogischer Kontexte und werden befähigt, Bildungs- und Erziehungsprozesse in unterschiedlichen Lebensphasen zu planen und zu analysieren. Der Fachanteil des Studiengangs liegt bei 120 Kreditpunkten, ergänzt durch Professionalisierungs- und Praxisbausteine.
Studieninhalte & Module
Die Inhalte sind in ein Basis- und ein Aufbaucurriculum sowie den Akzentsetzungsbereich gegliedert:
- Basiscurriculum (1. Studienjahr): Vermittlung von Grundbegriffen der Pädagogik, quantitativer Sozialforschung, erziehungswissenschaftlichen Theorien und Grundlagen professionellen Handelns.
- Aufbaucurriculum: Auseinandersetzung mit Differenz, Identität, Institutionen und rechtlichen Rahmenvorgaben. Hier wählen Studierende eine von vier Studienrichtungen:
- Diversitätsbewusste Sozialpädagogik
- Rehabilitationspädagogik
- Migrationspädagogik
- Bildungsmanagement und Mediendidaktik
- Akzentsetzungsbereich (60 KP): Vertiefung durch qualitative Forschungsmethoden, Module zur Pädagogischen Psychologie sowie eine praxisnahe Projektphase.
- Praxis- und Abschlussbereich: Umfasst ein Praxismodul (15 KP), Professionalisierungsmodule (30 KP) und die Bachelorarbeit (15 KP).
Berufsperspektiven
Absolvent*innen eröffnen sich zahlreiche Tätigkeitsfelder in Krippen, Kindertagesstätten, Jugendwohngruppen sowie im kommunalen Sozialdienst oder Jugendamt. Auch in der Schulsozialarbeit, der Erwachsenenbildung sowie im Bildungs- und Medienmanagement finden Pädagog*innen Beschäftigung. Zudem befähigt der Bachelorabschluss zur Aufnahme eines weiterführenden Masterstudiums.
Besonderheiten
- Keine staatliche Anerkennung: Im Rahmen dieses Bachelorstudiengangs wird keine staatliche Anerkennung als Sozialarbeiter*in/Sozialpädagog*in vergeben.
- Forschendes Lernen in der Projektphase: Studierende arbeiten in Kleingruppen gemeinsam mit Lehrenden und Praxispartnern an empirischen Forschungsprojekten.
- Sprachvoraussetzungen: Internationale Bewerber*innen müssen Deutschkenntnisse auf dem Niveau DSH 2 oder TestDaF (Niveau 4 in allen Teilbereichen) nachweisen.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester