Überblick
Der Master-Studiengang Fahrzeugentwicklung an der Fachhochschule Dortmund bereitet angehende Ingenieurinnen und Ingenieure auf die Gestaltung zukunftsfähiger und nachhaltiger Mobilitätskonzepte vor. Am Standort Dortmund befassen sich die Studierenden intensiv mit innovativen Fahrzeugtechnologien, alternativen Antriebssystemen sowie effizientem Leichtbau. Die Kombination aus technischer Expertise und ganzheitlicher Systembetrachtung zeichnet dieses Studium besonders aus.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Absolvent*innen des Masterstudiengangs Fahrzeugentwicklung gestalten die Mobilität der Zukunft, indem sie alternative Antriebskonzepte entwickeln, den Fahrzeugleichtbau optimieren und moderne Assistenzsysteme konstruieren. Der weiterführende Studiengang an der Fachhochschule Dortmund vermittelt ein ganzheitliches Verständnis für Mobilität als komplexes System unter Berücksichtigung ökologischer, technischer und wirtschaftlicher Anforderungen. Studierende schließen das Studium nach drei Semestern mit dem akademischen Grad Master of Engineering (M.Eng.) ab.
Studieninhalte & Module
Neben der Festigung ingenieurwissenschaftlicher Grundlagen können Studierende ihr Profil in den Vertiefungsrichtungen Fahrzeugelektronik oder Fahrzeugtechnik individuell gestalten.
Zu den Kernmodulen und wesentlichen Inhalten gehören:
- Mathematik, Informatik und Systemtheorie
- Moderne Simulationsmethoden im konstruktiven Bereich
- Untersuchungen an Antriebsstrangprüfständen mit alternativen Energieträgern
- Elektromobilität, Hybridisierung und Leichtbau
- Assistenzsysteme und Verkehrstelematik
- Managementkompetenzen (integriert in das Masterprojekt)
- Masterthesis (im 3. Semester, wahlweise in Zusammenarbeit mit der Industrie oder in Hochschullaboren)
Berufsperspektiven
Durch die Kombination aus vertiefter technischer Expertise und praktischen Managementkenntnissen werden Absolvent*innen für verantwortungsvolle Fach- und Führungsaufgaben befähigt. Typische Tätigkeitsfelder liegen in der Forschung und Entwicklung, der Konstruktion, dem Projektmanagement sowie im Vertrieb. Darüber hinaus schafft der Abschluss die Voraussetzung für eine wissenschaftliche Weiterqualifikation.
Besonderheiten
- Praxisnahe Laborarbeit: Einsatz moderner Simulationssoftware und praktische Versuche an eigenen Antriebsstrangprüfständen.
- Kooperative Promotion: Möglichkeit zur wissenschaftlichen Weiterqualifikation und Promotion in Kooperation mit einer Universität.
- Auslandsaufenthalt: Ein Studiensemester kann flexibel im Ausland absolviert werden.
- Limitierte Studienplätze: Jährlich stehen exklusiv 40 Studienplätze zur Verfügung.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Nachweis eines Hochschulabschlusses in Maschinenbau, Fahrzeug- und Verkehrstechnik, Fahrzeugtechnik, Fahrzeugelektronik oder eines diesen Studiengängen fachlich vergleichbaren Studiengangs als Bachelor of Science, Bachelor of Engineering oder Diplom-Ingenieur:in oder der Abschluss eines entsprechenden akkreditierten Bachelorausbildungsgangs an einer Berufsakademie. Des Weiteren müssen die Studiengänge mind. 210 ECTS-Leistungspunkte beinhalten. Ob die Voraussetzungen erfüllt sind, entscheidet im Zweifel eine gewählte Kommission. Umfassen die Studiengänge nur 180 ECTS-Leistungspunkte können Bewerber:innen vorläufig mit der Maßgabe zugelassen werden, dass die fehlenden 30 Leistungspunkte bei der Anmeldung zur ersten Modulprüfung, spätestens jedoch innerhalb eines Jahres nach Aufnahme des Studiums, nachgewiesen werden. Der Nachweis erfolgt durch die erfolgreiche Absolvierung eines Praxisprojekts mit einer Dauer von 20 Wochen.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester