Überblick
Der Bachelorstudiengang Fahrzeugentwicklung an der Fachhochschule Dortmund verbindet ingenieurwissenschaftliche Grundlagen mit zukunftsweisenden Mobilitätskonzepten. Am Standort Dortmund werden Studierende auf die Entwicklung sicherer, elektrifizierter und vernetzter Fahrzeuge vorbereitet. Neben technischem Fachwissen stehen dabei praktische Projektarbeiten und nachhaltige Technologien im Mittelpunkt.
Studieninhalte
Über den Studiengang
An der Schnittstelle verschiedener ingenieurwissenschaftlicher Fachgebiete vermittelt der Bachelorstudiengang Fahrzeugentwicklung an der FH Dortmund ein breites Spektrum an Qualifikationen für die Gestaltung moderner Mobilitätslösungen. Der Fokus liegt auf der Konzeption, Konstruktion und Produktion von Fahrzeugen unter Berücksichtigung von Zukunftstechnologien wie Elektromobilität, autonomen Fahrsystemen und vernetzten Fahrzeugen. Das Studium umfasst sieben Semester und schließt mit dem akademischen Grad Bachelor of Engineering (B.Eng.) ab.
Studieninhalte & Module
Das Grundlagenstudium vermittelt in den ersten drei Semestern das ingenieurwissenschaftliche Basiswissen. Im vierten und fünften Semester wählen die Studierenden einen individuellen Schwerpunkt.
- Grundlagenstudium: Mathematik, Physik, Chemie, Informatik, Konstruktionslehre, Festigkeitslehre, Elektrotechnik, Fahrzeugelektronik, Strömungsmechanik sowie Nachhaltigkeit und Ethik
- Schwerpunkt Fahrzeugelektronik: Controller- und Prozessortechnik, Software Engineering, Bordnetze und Leistungshalbleiter
- Schwerpunkt Fahrzeugtechnik: Fahrzeugelemente und -konstruktion, Fahrzeugdynamik, Energie & Ressourcen in der Fahrzeugentwicklung, Fertigungstechnik
- Praxis- und Abschlussphase: 20-wöchiges Praxissemester im sechsten Semester sowie eigenständige Projektarbeit und Bachelor-Thesis im siebten Semester
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen bieten sich vielfältige Einsatzmöglichkeiten in der Automobilindustrie bei Herstellern oder Zulieferern in den Bereichen Konstruktion, Entwicklung, Produktion, Qualitätssicherung und Vertrieb. Darüber hinaus eröffnen sich Tätigkeitsfelder in der Luft- und Raumfahrtindustrie – etwa in der Strukturanalyse, Aerodynamik und Antriebstechnik – sowie bei Unternehmen des Schienenverkehrs.
Besonderheiten
Der Studiengang zeichnet sich durch eine hohe Praxis- und Projektorientierung aus, die durch Arbeiten in den hochmodernen Laboren des Fachbereichs Maschinenbau gefördert wird. Das im sechsten Semester verankerte 20-wöchige Praxissemester ermöglicht die direkte Mitarbeit in Industrieunternehmen; alternativ kann dieser Studienabschnitt auch an Partnerhochschulen im Ausland (z. B. in Indien, Peru, den USA oder Frankreich) absolviert werden.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester