Überblick
Der Masterstudiengang Lehramt Förderpädagogik an der Universität Erfurt vertieft die fachdidaktischen, erziehungswissenschaftlichen und sonderpädagogischen Kenntnisse für das Lehramt an Förderschulen. Die Studierenden erwerben umfassende Kompetenzen zur individuellen Förderung von Kindern und Jugendlichen mit unterschiedlichen Unterstützungsbedarfen. Zudem bereitet das Studium gezielt auf den anschließenden Vorbereitungsdienst sowie auf Aufgaben in der inklusiven Bildung vor.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Als angehende Spezialistinnen und Spezialisten für inklusive Bildung bereitet der Masterstudiengang Lehramt Förderpädagogik an der Universität Erfurt gezielt auf den Schuldienst an Förderschulen sowie in inklusiven Lernumgebungen vor. Das weiterführende Studium vertieft sonderpädagogische Schwerpunkte, fachdidaktische Konzepte und erziehungswissenschaftliche Erkenntnisse aus dem Bachelorstudium. Im Mittelpunkt steht die Befähigung, Kinder und Jugendliche mit vielfältigen Entwicklungs- und Lernvoraussetzungen individuell zu diagnostizieren, zu unterrichten und zu begleiten.
Typische Studieninhalte & Module
- Sonderpädagogische Förderschwerpunkte: Vertiefung in spezifischen Feldern wie Lernen, emotionale und soziale Entwicklung, Sprache oder geistige Entwicklung.
- Sonderpädagogische Diagnostik & Förderplanung: Verfahren zur Erfassung von Entwicklungsständen sowie Erstellung individueller Förderkonzepte.
- Inklusionspädagogik: Strategien für den gemeinsamen Unterricht und die multiprofessionelle Zusammenarbeit an inklusiven Schulen.
- Fachdidaktik: Spezifische Vermittlungsmethoden der gewählten Unterrichtsfächer für Kinder mit besonderem Förderbedarf.
- Schulpraktische Studien: Intensive Praxisphasen zur Erprobung und Reflexion des eigenen Unterrichts im schulischen Alltag.
Berufsperspektiven
Der Abschluss Master of Education bildet die formale Voraussetzung für den Eintritt in den Vorbereitungsdienst (Referendariat) für das Lehramt an Förderschulen. Absolventinnen und Absolventen arbeiten künftig als Förderschullehrkräfte oder übernehmen sonderpädagogische Aufgaben im inklusiven Unterricht an Regelschulen. Darüber hinaus eröffnen sich Tätigkeitsfelder in der außerschulischen Lernförderung, der Bildungsverwaltung, in Erziehungsberatungsstellen sowie in der wissenschaftlichen Bildungsforschung.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
- ein mit der Note 2,5 oder besser abgeschlossenes, einschlägiges Hochschulstudium mit einer Regelstudienzeit von mindestens 6 Semestern, Nachweis über das Studium der Förderpädagogik (Sonderpädagogik) mit zwei sonderpädagogischen Fachrichtungen (Pädagogik für Menschen mit geistiger Beeinträchtigung, Pädagogik für Menschen mit Lernbeeinträchtigungen, Pädagogik für Menschen mit Störungen im emotionalen und sozialen Verhalten) - Nachweis der fachlichen Grundlagen für ein Unterrichtsfach der Grundschule: Deutsch oder Mathematik sowie für ein weiteres allgemeinbildendes Unterrichtsfach (Schwerpunktfach): Deutsch, Englisch oder Mathematik, - Nachweis über schulpraktische Studien im Unfang von ingesamt 6LP: ein Vorbereitetes Schulpraktikum sowie ein Berufsorientierndes Schulpraktikum (jeweils mit Bezug zur Förderpädagogik) sowie ein Modul Intgerdisziplinäre bildungswissenschaftliche Grundlagen inkl. eines Praktikums
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester