Überblick
Der Masterstudiengang Gesundheitskommunikation an der Universität Erfurt verbindet gesundheitswissenschaftliche Grundlagen mit Ansätzen der Medien- und Kommunikationswissenschaft. Studierende analysieren verhaltensbezogene sowie organisatorische Aspekte der öffentlichen Kommunikation im Gesundheitswesen. Das Studium qualifiziert für anspruchsvolle Aufgaben in der Gesundheitsförderung, Prävention und Wissenschaft.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Als einer der wenigen spezialisierten Studiengänge im deutschsprachigen Raum verbindet der Master Gesundheitskommunikation an der Universität Erfurt psychologische Verhaltensmodelle direkt mit evidenzbasierter Medien- und Kommunikationswissenschaft. Studierende analysieren verhaltensbezogene sowie organisatorische Aspekte der öffentlichen Kommunikation im Gesundheitswesen und entwickeln zielgruppengerechte Informationsstrategien. Der weiterführende Studiengang qualifiziert fundiert für anspruchsvolle Aufgaben an der Schnittstelle von Gesundheitsförderung, Prävention und empirischer Wissenschaft.
Typische Studieninhalte & Module
Die Vermittlung interdisziplinärer Kompetenzen gliedert sich in folgende Schwerpunkte:
- Theorien der Gesundheitskommunikation: Analyse von Risikokommunikation, Einstellungsänderung und gesundheitsbezogenem Mediennutzungsverhalten.
- Empirische Forschungsmethoden: Vertiefung quantitativer und qualitativer Methoden zur Evaluation von Kommunikationsmaßnahmen.
- Kampagnenentwicklung & Prävention: Konzeption und Bewertung von Aufklärungskampagnen für den öffentlichen Raum.
- Digital Health & eHealth: Strategien zur Nutzung digitaler Medien, Apps und Plattformen für die Patienten- und Gesundheitskommunikation.
- Public Health & Gesundheitssysteme: Verstehen von Strukturen, Akteuren und politischen Rahmenbedingungen im Gesundheitssektor.
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen sind für wissenschaftlich fundierte Fach- und Führungspositionen im dynamischen Gesundheitsmarkt qualifiziert. Einsatzmöglichkeiten bieten sich unter anderem in folgenden Bereichen:
- Behörden & öffentliche Institutionen: Strategische Planung und Wissenschaftskommunikation in Gesundheitsämtern, Ministerien oder Bundesbehörden (z. B. BZgA, RKI).
- Krankenkassen & Verbände: Konzeption von Präventionsprogrammen sowie Organisation der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.
- Agenturen & Unternehmenskommunikation: Spezialisierte Beratung für Healthcare-Marketing, Pharmakommunikation und PR.
- Wissenschaft & Forschung: Durchführung empirischer Forschungsprojekte und Weiterqualifikation über eine Promotion an Universitäten.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
-Zum Master-Studiengang Gesundheitskommunikation erhalten geeignete Absolventinnen*Absolventen fachlich einschlägiger wissenschaftlicher Bachelor-Studiengänge Zugang. Als fachlich einschlägig gelten Studiengänge der Kommunikationswissenschaft oder der Psychologie, vergleichbar mindestens mit einem Bachelor-Nebenfach im Umfang von 60 LP/ECTS an der Universität Erfurt. Absolventinnen*Absolventen von Studiengängen wie Publizistik, Medienwissenschaft, Journalismus, Erziehungswissenschaft, Health Communication, Biologie, Medizin oder Public Health können zugelassen werden. In allen Fällen sind mit dem Antrag auf Zugang benotete Grundkenntnisse in qualitativen und/oder quantitativen Forschungsmethoden sowie in statistischen Auswertungsverfahren und/oder empirischer Projektarbeit im Umfang von insgesamt 18 LP/ECTS nachzuweisen. - Auswahlverfahren inkl. Auswahlgespräch
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester