Überblick
Der Masterstudiengang Globale Kommunikation: Politik und Gesellschaft an der Universität Erfurt befasst sich mit den Wechselwirkungen zwischen globalen Medienstrukturen, politischen Prozessen und gesellschaftlichen Entwicklungen. Die Studierenden analysieren internationale Kommunikationskulturen und untersuchen die Rolle von Medien in modernen Öffentlichkeiten. Die Ausbildung bereitet zielgerichtet auf akademische Laufbahnen sowie anspruchsvolle Tätigkeiten in internationalen Organisationen, der Politikberatung und dem Mediensektor vor.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Der Masterstudiengang Globale Kommunikation: Politik und Gesellschaft an der Universität Erfurt erforscht die komplexen Wechselwirkungen zwischen globalen Medienstrukturen, politischen Prozessen und gesellschaftlichem Wandel. Studierende analysieren internationale Kommunikationskulturen und hinterfragen kritisch die Rolle von Medien in modernen, digital vernetzten Öffentlichkeiten. Das weiterführende Studium vermittelt sowohl fundierte theoretische Kenntnisse als auch empirische Methoden zur Erforschung grenzüberschreitender Phänomene.
Typische Studieninhalte & Module
Die Ausbildung verknüpft Medien- und Kommunikationswissenschaft mit sozialwissenschaftlichen Fragestellungen. Zu den zentralen Schwerpunkten zählen:
- Internationale Kommunikationsforschung: Vergleich globaler Mediensysteme, Journalismusformen und Nachrichtenkulturen.
- Politische Kommunikation: Analyse von Medienwirkungen in internationalen Konflikten, Wahlkämpfen und Governance-Prozessen.
- Medien, Raum und Gesellschaft: Untersuchung des Wandels von Öffentlichkeiten im Zuge von Digitalisierung und Globalisierung.
- Empirische Methoden: Vertiefung qualitativer und quantitativer Verfahren zur Erfassung komplexer Datenströme und Medieninhalte.
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen steuern strategische Kommunikationsprozesse in internationalen Organisationen, beraten politische Entscheidungsträger oder entwickeln Analysen für global agierende Medienunternehmen und Denkfabriken. Sie arbeiten zudem in der wissenschaftlichen Forschung sowie in Nichtregierungsorganisationen (NGOs) an den Schnittstellen von Politik, Medien und Zivilgesellschaft.
Typische Betätigungsfelder sind:
- Politikberatung und Public Affairs: Analyse globaler Trends und strategische Beratung internationaler Akteure.
- Internationale Öffentlichkeitsarbeit: Leitung der PR und Kommunikation in transnationalen Unternehmen oder Stiftungen.
- Wissenschaftliche Laufbahn: Promotion und universitäre Forschung im Bereich der vergleichenden Medienwissenschaft.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
- erfolgreich abgeschlossenes fachlich einschlägiges Bachelor-Studium (Kommunikations-, Publizistik- oder Medienwissenschaft oder andere Studiengänge, sofern kommunikations- und medienwissenschaftlich Inhalte im Studium nachgewiesen werden);
- Vertrautheit mit kommunikationswissenschaftlichen Forschungsmethoden (Nachweis benoteter Grundkenntnisse in den qualitativen und/oder quantitativen Forschungsmethoden bzw. in statistischen Verfahren und/oder in empirischer Projektarbeit im Umfang von 12 LP);
- sehr gute Kenntnisse des Englischen auf dem Sprachniveau C1. Diesen Sprachanforderungen gleichgestellt ist ein Bachelor-Abschluss in einem englischsprachigen Studiengang oder der Nachweis von mind. 6 Monaten englischsprachiger Hochschulstudienerfahrung im englischsprachigen Ausland.
- erfolgreiche Teilnahme an einem Auswahlverfahren (inkl. Auswahlgespräch);
- Anmeldung zur Teilnahme am Auswahlverfahren: für das Wintersemester bis 15.07. (Ausschlussfrist)
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester