Über die Hochschule eigenen Typs
Die Hochschule Geisenheim (HGU) nimmt in der deutschen Bildungslandschaft eine prägende Sonderstellung ein. Als staatliche „Hochschule eigenen Typs“ im malerischen Rheingau vereint sie die anwendungsorientierte Lehre einer Fachhochschule mit der forschungsintensiven Ausrichtung einer Universität inklusive eigenem Promotionsrecht. Ihre Wurzeln reichen bis in die 1872 gegründete Königliche Lehranstalt für Obst- und Weinbau zurück; in ihrer heutigen Form als eigenständige Hochschule besteht sie seit 2013.
Das Studienangebot der HGU ist präzise auf die „Grüne Branche“, Sonderkulturen und die Lebensmittel- sowie Getränkewirtschaft zugeschnitten. Weltweit bekannt ist die Hochschule vor allem für ihre Spitzenstudiengänge in den Bereichen Weinbau und Oenologie, Getränketechnologie sowie Internationale Weinwirtschaft. Darüber hinaus deckt das Spektrum zukunftsträchtige Disziplinen wie Gartenbau, Landschaftsarchitektur und Lebensmittelsicherheit ab, die größtenteils auch als duales Studium absolviert werden können.
In der Forschung widmet sich die Hochschule Geisenheim zentralen gesellschaftlichen und ökologischen Herausforderungen. Schwerpunkte wie Klimafolgenforschung an Sonderkulturen, ökologischer Weinbau, Frischproduktlogistik, Biodiversität und nachhaltige Freiraumentwicklung machen sie zu einem gefragten Forschungspartner. Durch englischsprachige Master-Programme und globale Kooperationen bietet die HGU ihren Studierenden ein hochgradig internationales und praxisnahes Lernumfeld.
Besonderheiten
Die Hochschule Geisenheim besitzt als „Hochschule eigenen Typs“ ein seltenes Komplettangebot aus praxisnaher Lehre, eigener Spitzenforschung und eigenständigem Promotionsrecht. Sie gilt international als eine der renommiertesten Ausbildungsstätten für Weinbau, Oenologie und Getränketechnologie. Die enge Verzahnung von Naturwissenschaft, Ökonomie und Praxis prägt das gesamte Studien- und Forschungs-Portfolio.