Überblick
Der Bachelorstudiengang Übersetzungswissenschaft an der Universität Heidelberg vermittelt fundierte theoretische und praktische Kenntnisse für die professionelle Sprach- und Kulturmittlung. Studierende arbeiten intensiv mit zwei gewählten Fremdsprachen sowie der Grundsprache Deutsch und vertiefen ihr Wissen in Fachübersetzung und Übersetzungstechnologien. Ein verpflichtendes Auslandspraktikum stärkt die internationale Ausrichtung am Studienort Heidelberg.
Studieninhalte
Wie gelingt eine professionelle, technologisch gestützte und wissenschaftlich fundierte Kommunikation zwischen verschiedenen Sprachen und Kulturen?
1. Über den Studiengang
Der grundständige Bachelorstudiengang Übersetzungswissenschaft (100%) am Institut für Übersetzen und Dolmetschen (IÜD) der Universität Heidelberg vermittelt die Theorie und Praxis der schriftlichen Übertragung von gemein- und fachsprachlichen Texten. Im Zentrum steht der Erwerb wissenschaftlicher, interkultureller und medientechnischer Kompetenzen in zwei Fremdsprachen (B- und C-Sprache) in Beziehung zur Grundsprache Deutsch (A-Sprache). Das Studium umfasst eine Regelstudienzeit von sechs Semestern und schließt mit dem akademischen Grad Bachelor of Arts ab.
2. Studieninhalte & Module
- Sprach- und Translationswissenschaft: Erarbeitung der wissenschaftlichen Grundlagen der Linguistik und der fachsprachlichen Übersetzung.
- Übersetzungspraxis: Schriftliche Übertragung von Texten aus der B- und C-Sprache in die A-Sprache sowie von der A- in die B-Sprache (Zielniveau C1 in beiden Fremdsprachen).
- Text- und Diskursanalyse: Schulung der textuellen Kompetenz zur professionellen Kommunikation in unterschiedlichen Kontexten.
- Terminologie und Recherche: Vermittlung theoretischer und technischer Kenntnisse in der mehrsprachigen Terminologielehre und Recherche.
- Übersetzungstechnologie: Praktische Arbeit mit Software-Tools für computergestützte Übersetzung, Korpusanalyse, Terminologieverwaltung und Lokalisierung.
3. Berufsperspektiven
Die Absolventinnen und Absolventen zeichnen sich durch eine marktgerechte medientechnische und interkulturelle Handlungskompetenz aus, die sie für eigenständige sowie teamorientierte Tätigkeiten in der mehrsprachigen Kommunikation qualifiziert. Das Studium legt zudem das Fundament für eine forschungsorientierte Weiterentwicklung und ermöglicht den Übergang in einen konsekutiven Masterstudiengang.
4. Besonderheiten
- Pflichtpraktikum im Ausland: Mindestens sechswöchiger Auslandsaufenthalt im fremdsprachlichen Raum, unterstützt durch das instituteigene Praktika-Center.
- Internationale Verlaufsvariante: Für die B- oder C-Sprache Spanisch wird der vierjährige Studiengang „Bachelor Plus“ mit einem integrierten zweisemestrigen Auslandsjahr in Spanien angeboten.
- Internationale Ausrichtung: Kontakte zu Partnerhochschulen und Institutionen in über 20 Ländern fördern die globale Studierendenmobilität.
- Flexibler Zugang: Der Studiengang beinhaltet eine Teilzeitoption und steht auch Studierenden offen, deren Muttersprache nicht Deutsch ist.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
siehe Zulassungsordnung Sprachkenntnisse: Gute Vorkenntnisse je nach gewählten Sprachen.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester