Überblick
An der Universität Paderborn bereitet das Teilstudium Förderschwerpunkt Emotionale und soziale Entwicklung innerhalb des Bachelors für sonderpädagogische Förderung angehende Lehrkräfte auf die gezielte Unterstützung von Kindern und Jugendlichen vor. Studierende erwerben fachliche Kompetenzen zur Prävention und Diagnostik von Verhaltensauffälligkeiten sowie emotionalen Herausforderungen im Schulalltag. Der Studienstandort Paderborn bietet dabei eine strukturierte Verknüpfung von Sonderpädagogik, Didaktik und Bildungswissenschaften.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Absolventinnen und Absolventen unterstützen und fördern Kinder sowie Jugendliche, deren Verhaltensweisen im Vergleich zu geltenden Normen beispielsweise als aggressiv, ängstlich, hyperaktiv, entwicklungsverzögert oder delinquent beschrieben werden. Das Fach Förderschwerpunkt Emotionale und soziale Entwicklung wird an der Universität Paderborn als Teilstudiengang im Rahmen des Bachelorstudiengangs „Lehramt für sonderpädagogische Förderung“ (B.Ed.) studiert. Das Studium umfasst 33 ECTS-Punkte bei einer Regelstudienzeit von sechs Semestern und kann sowohl im Winter- als auch im Sommersemester begonnen werden.
Studieninhalte & Module
Die Studieninhalte bereiten auf die Diagnose, Intervention und Prävention bei Verhaltensauffälligkeiten vor. Folgende Schwerpunkte stehen im Mittelpunkt:
- Theorien und Modelle: Erarbeitung von Grundlagen zum Verständnis der Entstehung von Verhaltensstörungen und Problemen der Persönlichkeitsentwicklung.
- Sonderpädagogische Diagnostik: Erwerb von Kompetenzen im Einsatz diagnostischer Verfahren zur Identifikation individueller Bedürfnisse und Stärken von Schülerinnen und Schülern.
- Gutachten und Förderplanung: Erstellung sonderpädagogischer Gutachten als Basis für individuelle Förderpläne.
- Intervention und Evaluation: Entwicklung, Durchführung und Überprüfung gezielter sonderpädagogischer Fördermaßnahmen.
- Prävention: Erarbeitung von Ansätzen zur Unterstützung einer stabilen emotionalen und sozialen Entwicklung.
Berufsperspektiven
Das Studium bereitet auf die pädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen vor, die besondere Unterstützung in ihrer emotionalen und sozialen Entwicklung benötigen. Als akademische Basis im Lehramt für sonderpädagogische Förderung qualifiziert der Bachelor für die spätere Tätigkeit im Förderschulbereich sowie in inklusiven Bildungskontexten. Absolventinnen und Absolventen wirken in der Praxis darauf hin, individuellen Förderbedarf zu erkennen, Förderpläne umzusetzen und Verhaltensauffälligkeiten präventiv zu begegnen.
Besonderheiten
- Zulassungsfrei: Der Studiengang weist keinen Numerus Clausus (NC) auf.
- Fächerkombination: Der Förderschwerpunkt wird mit einem zweiten Förderschwerpunkt (Lernen oder Sprache), dem Lernbereich Sprachliche oder Mathematische Grundbildung, einem weiteren Unterrichtsfach sowie den Bildungswissenschaften kombiniert.
- Fremdsprachennachweis: Bis zur Bachelorarbeit müssen in der Regel Kenntnisse zweier Fremdsprachen (meist über das Abiturzeugnis) nachgewiesen werden.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester