Überblick
Der Masterstudiengang Mathematik an der Justus-Liebig-Universität Gießen vertieft mathematische Fachkenntnisse und bietet eine gezielte Spezialisierung. Neben einem breiten Spektrum an mathematischen Vertiefungsbereichen zeichnet sich das Studium in Gießen durch eine flexible Kombination mit interdisziplinären Nebenfächern wie Data Science oder Wirtschaftswissenschaften aus. Studierende werden so optimal auf anspruchsvolle Aufgaben in Forschung und Praxis vorbereitet.
Studieninhalte
Über den Studiengang
In der Praxis nutzen Absolventinnen und Absolventen ihre analytische Denkweise, um komplexe Anwendungsprobleme in Bereichen wie der Datenverarbeitung, der Finanzwirtschaft, der Logistik oder der industriellen Forschung und Entwicklung zu lösen. Der Masterstudiengang Mathematik an der Universität Gießen ist ein konsekutives Studienangebot, das auf einem mathematischen Bachelorabschluss aufbaut und in vier Semestern (120 Credit Points) zu einem weiterführenden Hochschulabschluss führt. Studierende vertiefen dabei ihre mathematischen Kenntnisse, wählen einen individuellen Studienschwerpunkt und ergänzen ihr Profil durch ein Nebenfach.
Studieninhalte & Module
Das Studium umfasst 93 bis 102 Leistungspunkte in Mathematik-Modulen (inklusive Masterarbeit) sowie 18 bis 27 Leistungspunkte in einem Nebenfach. Der mathematische Bereich setzt sich wie folgt zusammen:
- Bereich Algebra/Analysis/Geometrie (AAG): Mindestens 15 Leistungspunkte
- Bereich Angewandte Mathematik/Stochastik (AMS): Mindestens 15 Leistungspunkte
- Studienschwerpunkt: Mindestens 21 Leistungspunkte (Wählbar aus: Algebra, Analysis, Geometrie, Numerische Mathematik, Stochastik oder Finanzmathematik)
- Pflichtmodule: Ein Seminarmodul sowie ein Modul Übersichtswissen
- Optionale Module: Berufsfeld- bzw. Tätigkeitsfeldpraktikum sowie frei wählbare Ergänzungsmodule
- Thesis-Modul: 30 Leistungspunkte für die selbstständige wissenschaftliche Masterarbeit im gewählten Schwerpunkt
- Wählbare Nebenfächer: Biologie, Chemie, Data Science, Geographie, Informatik, Philosophie, Physik, Psychologie oder Wirtschaftswissenschaften
Berufsperspektiven
Da es für Mathematikerinnen und Mathematiker keine festgelegte Branche gibt, erschließen sich Absolventen vielfältige Tätigkeitsfelder in der Wirtschaft, bei Banken, Versicherungen sowie in der Industrie. Typische Einsatzbereiche liegen in der Datenverarbeitung, der Versicherungsmathematik, der Logistik, der Pharmaindustrie, der Lehre sowie im öffentlichen Dienst und der Verwaltung. Nach dem erfolgreichen Abschluss besteht zudem die Möglichkeit für ein Promotionsstudium.
Besonderheiten
- Zulassungsfreiheit: Der Studiengang ist ohne Numerus Clausus (kein NC) und der Studienbeginn ist sowohl im Wintersemester als auch im Sommersemester möglich.
- Zulassungsvoraussetzung: Ein Bachelorabschluss in Mathematik oder ein gleichwertiger Studiengang, in dem mindestens 126 Leistungspunkte in Mathematik-Modulen erworben wurden.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Abschluss Bachelor-Studiengang mit fachlichem Profil, das eine Grundlage für die Aufnahme des Studiums in der gewählten Studienrichtung darstellt. Der Prüfungsausschuss kann andere Studiengänge als gleichwertig anerkennen. Im erforderlichen Bachelor-Studiengang müssen jedoch wenigstens 138 Leistungspunkte in Mathematik-Modulen erworben worden sein. Über Ausnahmen entscheidet der Prüfungssausschuss. Die Zulassungsvoraussetzungen werden vom Prüfungsausschuss überprüft
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester