Überblick
An der Charité – Universitätsmedizin Berlin in Kooperation mit der Humboldt-Universität zu Berlin verbindet der Bachelorstudiengang Gesundheitswissenschaften bio- und sozialwissenschaftliche Perspektiven. Studierende analysieren gesundheitliche Einflussfaktoren auf Bevölkerungsebene und erlernen Methoden zur Prävention sowie Gesundheitsförderung. Das sechssemestrige Studium bietet eine vielseitige Ausbildung für anspruchsvolle Tätigkeiten im Gesundheitswesen oder ein anschließendes Masterstudium.
Studieninhalte
Über den Studiengang
An der Schnittstelle von Gesundheitsförderung, Prävention, Epidemiologie und Systemgestaltung vermittelt der Studiengang ein fundiertes theoretisches sowie methodisches Wissen zur Analyse der Bevölkerungsgesundheit. Studierende lernen, gesundheitsrelevante Informationen wissenschaftlich aufzubereiten und zielgruppengerecht ohne medizinische Vorkenntnisse verständlich zu machen. Das Bildungsangebot zeichnet sich durch eine flexible Strukturierung aus, die ein Absolvieren in Vollzeit oder Teilzeit ermöglicht.
Studieninhalte & Module
Vermittelt werden theoretische Grundlagen verschiedener gesundheitswissenschaftlicher Disziplinen, ergänzt durch wissenschaftsmethodische Kompetenzen. Folgende Themenschwerpunkte prägen die Ausbildung:
- Gesundheitsförderung und Prävention: Verknüpfung von Theorien und Konzepten zur Förderung der Gesundheit spezifischer Bevölkerungsgruppen (z. B. Schulkinder, Studierende, ältere Menschen)
- Wissenschaftliche Methoden: Biostatistik, Epidemiologie und Methoden der empirischen Gesundheitsforschung
- Gesundheitssysteme: Analyse, Sicherung, Gestaltung und Steuerung von Funktionsweisen im Gesundheitssystem
- Gesellschaft und Umwelt: Untersuchung der Einflüsse von Umwelt und gesellschaftlichen Faktoren auf die Gesundheit
- Informationsaufbereitung: Sammlung, Analyse und verständliche Vermittlung von Gesundheitsdaten und Hygieneverhalten
- Schlüsselkompetenzen: Erwerb überfachlicher Qualifikationen und handlungsorientierte Praxisreflexion
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen sind befähigt, gesundheitswissenschaftliche Aktivitäten eigenständig durchzuführen und Gesundheitsberufe wissenschaftlich fundiert voranzubringen. Durch die methodische Ausbildung eröffnen sich vielfältige Aufgabenfelder an der Schnittstelle von Forschung, Kommunikation und Versorgungsgestaltung.
Besonderheiten
- Praxis- und Projektorientierung: Handlungsorientierte Module und eine projektorientierte Praktikumsphase dienen der direkten Praxisreflexion.
- Flexibilität: Die Studienorganisation erlaubt die Absolvierung sowohl im Vollzeit- als auch im Teilzeitmodell.
- Akkreditierung: Der Studiengang ist re-akkreditiert und trägt das Siegel der Qualitätssicherung bis zum 30.09.2030.
- Interprofessionalität: Die Lehre ist interprofessionell ausgerichtet, forschungsorientiert und international vernetzt.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester