Überblick
Der Bachelorstudiengang Gesundheitswissenschaften an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg beleuchtet die Zusammenhänge zwischen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, Lebensstilen und der menschlichen Gesundheit. Studierende lernen anwendungsorientiert, wie präventive Maßnahmen konzipiert, gesundheitliche Ungleichheiten abgebaut und Versorgungsstrukturen zukunftsfähig gestaltet werden. Die Ausbildung am Standort Hamburg bereitet fundiert auf vielseitige Aufgaben in der Gesundheitsförderung, Forschung und dem Gesundheitsmanagement vor.
Studieninhalte
Wie bleibt eine Gesellschaft gesund und wie lassen sich gesundheitliche Ungleichheiten nachhaltig verringern?
Über den Studiengang
Der grundständige Bachelorstudiengang Gesundheitswissenschaften an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg) untersucht wissenschaftlich fundiert, praxisnah und interdisziplinär die Zusammenhänge zwischen Lebensbedingungen, Politik, Verhalten und Gesundheit. Studierende analysieren, welche Rolle soziale Faktoren, Bildung, Umwelt und Arbeitsverhältnisse für das Wohlbefinden des Einzelnen sowie der Bevölkerung spielen. Das Studium qualifiziert dazu, Präventions- und Gesundheitsstrategien in Forschung, Verwaltung, Unternehmen und gemeinnützigen Organisationen aktiv mitzugestalten.
Studieninhalte & Module
In den ersten Semestern werden wissenschaftliche Grundlagen erarbeitet, die im weiteren Verlauf durch vertiefende Fachgebiete und Praxisprojekte ergänzt werden:
- Grundlagen: Gesundheitswissenschaften, Gesundheitsförderung, Humanwissenschaften und Ernährung
- Methoden: Epidemiologie, Statistik, empirische Sozialforschung und wissenschaftliches Arbeiten
- Verhalten & Gesellschaft: Soziologie, Psychologie, Gesundheitspädagogik und Gesprächsführung
- Ökonomie & Management: Arbeitswissenschaft, Gesundheitsökonomie, Gesundheitsmanagement, Qualitätssicherung und Evaluation
- Systeme & Politik: Medizin, Heilkunde, Gesundheitspolitik, Surveillance und Gesundheitsberichterstattung
- Wahlpflichtbereiche: Vertiefungen in Schwerpunkten wie Umwelt und Gesundheit, Beratung, Epidemiologie oder Verbraucherschutz
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen sind überall dort gefragt, wo Gesundheit analysiert, gefördert und gesichert wird. Sie übernehmen Erhebungen und Datenanalysen, planen Präventionsmaßnahmen oder arbeiten im Management von Organisationen des Gesundheits-, Sozial- und Bildungswesens. Typische Arbeitgeber sind Krankenkassen, Behörden, Unfallversicherungsträger, Berufsverbände, NGOs sowie Unternehmen im Bereich der betrieblichen Gesundheitsförderung.
Besonderheiten
- Praktikum: Ein 16-wöchiges Pflichtpraktikum ist fest in das Studium integriert und kann auch im Ausland absolviert werden.
- Internationales: Auslandssemester an Partnerhochschulen werden gezielt unterstützt.
- Zugangsvoraussetzungen: Es wird keine Vorpraxis benötigt. Ein Zugang ist auch für beruflich Qualifizierte ohne klassisches Abitur möglich (nach § 38 HmbHG).
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester