Überblick
Der berufsbegleitende Masterstudiengang Integrative Lerntherapie an der TU Chemnitz vermittelt umfassende Qualifikationen zur gezielten Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Lern- und Entwicklungsstörungen. In Kooperation mit der TUCed verbindet das Studium im flexiblen Blended-Learning-Format wissenschaftliche Erkenntnisse aus Pädagogik, Psychologie und Medizin mit praxisnahen Methoden. Absolventen werden befähigt, individuelle Therapiekonzepte bei Lese-Rechtschreib-Schwäche, Dyskalkulie oder ADHS professionell umzusetzen.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Der berufsbegleitende Masterstudiengang Integrative Lerntherapie an der TU Chemnitz (in Kooperation mit der TUCed) bietet eine wissenschaftlich fundierte Weiterbildung im Bereich der Erziehungs- und Bildungswissenschaften. Das Studium im flexiblen Blended-Learning-Format kombiniert E-Learning-Einheiten mit Präsenzphasen und ermöglicht so eine optimale Vereinbarkeit mit der Berufstätigkeit. Ziel des Studiengangs ist die Vermittlung umfassender Kompetenzen zur Diagnostik, Beratung und gezielten Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Lern- und Entwicklungsstörungen.
Studieninhalte
Die Lehrinhalte verknüpfen multidisziplinäre Erkenntnisse aus Pädagogik, Psychologie, Neurowissenschaften und Medizin. Zu den zentralen Schwerpunkten gehören:
- Spezifische Diagnostik und Intervention bei Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) und Dyskalkulie (Rechenschwäche).
- Therapeutischer Umgang mit Aufmerksamkeits- und Verhaltensstörungen wie ADHS.
- Neurobiologische, medizinische und psychologische Grundlagen von Lern- und Entwicklungsprozessen.
- Entwicklung, Umsetzung und Evaluation individueller Therapie- und Förderkonzepte.
- Methoden der Beratung und Systemischen Arbeit mit Eltern, Schulen und Unterstützungssystemen.
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen erwerben einen vertiefenden akademischen Abschluss, der für vielfältige Aufgaben im Feld der Lernförderung und Entwicklungsunterstützung qualifiziert:
- Gründung einer eigenen lerntherapeutischen Praxis oder Tätigkeit in interdisziplinären Praxisteams.
- Anstellung in Schulen, Förderzentren, Beratungsstellen, Nachhilfeinstituten oder sozialpädiatrischen Zentren.
- Fach- und Beratungsaufgaben in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe sowie bei Jugend- und Sozialämtern.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
- erster Hochschulabschluss, egal aus welchem Fachbereich - mindestens einjährige berufspraktische Erfahrung (Praktika werden anerkannt)
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester