Überblick
Der Masterstudiengang Strategische Gestaltung an der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd verbindet gestalterische Praxis mit wirtschaftlichen und gesellschaftswissenschaftlichen Erkenntnissen. Studierende lernen am Standort Schwäbisch Gmünd, komplexe Zukunftsfragen zielgerichtet zu analysieren und nachhaltige Designkonzepte für führende Positionen in der Kreativwirtschaft zu entwickeln. Dabei steht die Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen sowie die konzeptionelle Arbeit im Mittelpunkt.
Studieninhalte
Wie können gestalterische Konzepte gezielt eingesetzt werden, um neben wirtschaftlichem Erfolg auch einen gesellschaftlichen Fortschritt hin zu einer verbesserten Lebenssituation der Menschen zu erreichen?
Über den Studiengang
Der weiterführende Masterstudiengang „Strategische Gestaltung“ an der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd vermittelt eine problemorientierte, konzeptgeleitete und zielgerichtete Designpraxis. Das Studium verbindet gestalterische, wissenschaftliche sowie ökonomische Kenntnisse, um Einfluss auf gesellschaftliche Entwicklungen und Zukunftsfragen zu nehmen. Die Lehre erfolgt projektbezogen, anwendungsorientiert und interdisziplinär.
Studieninhalte & Module
Das Studium gliedert sich in drei zentrale Säulen sowie Vertiefungsmöglichkeiten im Wahlpflichtbereich:
- Schwerpunkt Gestaltung: Erweitern von Gestaltungskompetenzen in interdisziplinären Projekten, Nutzung neuer Analyse- und Planungsinstrumente sowie Verknüpfung von Design mit Kulturwissenschaft und Designforschung.
- Schwerpunkt Management: Aneignung von strategischem und operativem Projekt- und Prozessmanagement sowie direktes Erproben von Führungs- und Planungsstrategien in den eigenen Gestaltungsprojekten.
- Schwerpunkt Forschung: Erlernen wissenschaftlicher Methoden, Formulierung von Forschungsfragen, Beschäftigung mit Konzepten aus der Designforschung und den Cultural Studies sowie Grundlagen des Publizierens.
Berufsperspektiven
Der Abschluss bereitet auf leitende Positionen in der Designbranche sowie auf eine Tätigkeit als selbstständige*r Gestalter*in vor. Absolvent*innen agieren gleichermaßen als Praktiker*in und Strateg*in, um zielgerichtete Designprozesse zu steuern. Dozierende aus der Wirtschaft sichern dabei eine passgenaue Vorbereitung auf die praktischen Anforderungen der Branche.
Besonderheiten
Der Studiengang hebt die Trennung zwischen Produkt-, Kommunikations- und Interaktionsgestaltung auf und integriert Methoden aus Wirtschaftswissenschaften, Soziologie, Rhetorik und Zukunftsforschung. Zudem verfolgt das Studium einen konsequent nutzerzentrierten Ansatz („User-centered“), bei dem reales Feedback in den Entstehungsprozess einfließt. Durch Kooperationen mit Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur können Abschlussarbeiten direkt in Zusammenarbeit mit Unternehmen entstehen.
Zulassung & Voraussetzungen
Auswahlverfahren/Eignungsprüfung
erfolgreich abgeschlossenes Hochschulstudium in einer gestaltungsrelevanten Disziplin
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester