Überblick
Der Masterstudiengang Public Interest Design an der Bergischen Universität Wuppertal stellt die gestalterische Mitverantwortung für gesellschaftliche Prozesse und das Gemeinwohl in den Mittelpunkt. Studierende lernen in Wuppertal, wie Designprojekte gezielt eingesetzt werden können, um das öffentliche Zusammenleben und urbane Transformationsprozesse aktiv mitzugestalten. Dabei verknüpft das Studium kreative Methoden mit sozialem Engagement und politischer Teilhabe.
Studieninhalte
Wie kann Design dazu beitragen, das gesellschaftliche Zusammenleben und das Gemeinwohl aktiv mitzugestalten?
Über den Studiengang
Der weiterführende Masterstudiengang „Public Interest Design“ an der Bergischen Universität Wuppertal stellt die gestalterische Teilhabe an der Gesellschaft und an öffentlichen Angelegenheiten in den Mittelpunkt. Studierende lernen, durch eigene Projekte gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen und den Wandel von Zivilgesellschaft und urbanen Räumen aktiv mitzugestalten. Der Studiengang begreift Design als eigenständige Disziplin, die durch Kommunikation und ästhetische Kategorien wertvolle Beiträge zu Demokratie, Partizipation und Integration leistet.
Studieninhalte & Module
Die akademische Ausbildung verbindet theoretische Reflexion mit der Erforschung und Gestaltung öffentlicher Räume. Die inhaltlichen Schwerpunkte umfassen:
- Designtheorie und Kritik der Designforschung
- Gesellschaftstheorie und qualitative Sozialforschung
- Experimentelle Stadtforschung sowie Fragestellungen zum zukünftigen Zusammenleben in Städten (Polis)
- Baukultur: Untersuchung der Wirkung der gebauten Umwelt auf den Menschen und seine Grundbedürfnisse
- Digitalisierung: Betrachtung interaktiver Medien unter den Gesichtspunkten von Teilhabe, Ästhetik und Gemeinschaft
- Visuelle Kommunikation im Raum: Gestaltung von Räumen, die primär dem Gemeinwohl dienen
- Performatives Gestalten: Erzeugung intendierter Wirkungen mit gemeinwohlorientiertem Potenzial
- Film: Filmisches Erzählen über Themen und Herausforderungen des Gemeinwohls
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen sind als Designerinnen und Designer tätig, die ihre kreative Arbeit gezielt in Verantwortung gegenüber Gesellschaft und Öffentlichkeit einbringen. Sie initiieren und leiten Projekte, die sich an der Schnittstelle von Gestaltung, Stadtgesellschaft und öffentlichen Interessen bewegen. Dadurch wirken sie aktiv an der Weiterentwicklung einer demokratischen und gemeinwohlorientierten Gesellschaft mit.
Besonderheiten
Der Studiengang ist an der Abteilung Mediendesign und Raumgestaltung der Fakultät für Design und Kunst angesiedelt. Ein zentraler Fokus liegt auf der Stadt als Schlüsselort für politische Verantwortung, soziale Integration und nachhaltige Entwicklung unter den Bedingungen von Globalisierung und Digitalisierung.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester