Überblick
An der Universität Heidelberg verknüpft der Bachelorstudiengang Interprofessionelle Gesundheitsversorgung eine praktische Berufsausbildung im Gesundheitswesen mit akademischem Fachwissen. Studierende am Standort Heidelberg erlangen fundierte wissenschaftliche Grundlagen und lernen die berufsübergreifende Zusammenarbeit verschiedener Akteure des Gesundheitssektors. Ziel ist eine optimierte, interdisziplinäre Patientenversorgung auf Basis moderner wissenschaftlicher Erkenntnisse.
Studieninhalte
Über den Studiengang
An der Schnittstelle von Praxis, Gesundheitswissenschaften und Gesundheitsmanagement kombiniert der ausbildungsintegrierende Studiengang „Interprofessionelle Gesundheitsversorgung“ an der Universität Heidelberg eine berufliche Ausbildung in den Gesundheitsberufen mit wissenschaftlichen Grundlagen. Die Studierenden erweitern ihr fachliches Wissen aus Ausbildungsberufen wie Pflege, Physiotherapie, Logopädie, Orthoptik oder Medizintechnik (MTLA/MTRA) um überfachliche und akademische Kompetenzen. Dadurch erlernen sie berufsübergreifendes Denken und Handeln, um die Versorgung von Patientinnen und Patienten im komplexen Gesundheitssystem zu verbessern.
Studieninhalte & Module
Die fachlichen Grundlagen erwerben die Studierenden in der Berufsschule, während das Studium instrumentale, interpersonelle und systemische Kompetenzen vertieft. Die Modulstruktur umfasst unter anderem folgende Kernbereiche:
- Theorien der Gesundheitsberufe
- Interprofessionelle Gesundheitsversorgung
- Wissenschaftliches Arbeiten in den Gesundheitsberufen
- Evidenzbasierte Versorgung auf Grundlage der Gesundheitswissenschaften
- Gesundheitsversorgung von Menschen in verschiedenen Lebensphasen
- Qualitätsförderung und Patientenunterstützung
- Gesundheitsberufe im betriebswirtschaftlichen Kontext
- Verschiedene Wahlpflichtangebote und Praktika
Berufsperspektiven
Nach dem Abschluss der Berufsausbildung im fünften Semester können die Studierenden ab der Hauptstudienphase direkt eine Berufstätigkeit in ihrem jeweiligen Gesundheitsberuf aufnehmen. Das Studium qualifiziert für erweiterte Aufgaben im Versorgungsalltag, die wissenschaftliche Urteilsfähigkeit, interprofessionelle Kommunikation und betriebswirtschaftliches Verständnis erfordern. Die praktische Berufstätigkeit während der Hauptstudienphase wird durch Anrechnung als Praktikum unterstützt.
Besonderheiten
Der Studiengang folgt dem Ansatz des interprofessionellen Lernens und beinhaltet gemeinsame Lehrveranstaltungen mit den Studiengängen Human- und Zahnmedizin. Das Studienmodell ist flexibel gestaltet: In den ersten fünf Semestern findet der universitäre Unterricht an einem Nachmittag pro Woche sowie an maximal drei Samstagen pro Semester statt; in der Hauptstudienphase sind die Präsenztage auf drei Tage pro Woche begrenzt und es besteht eine Teilzeitoption.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
Siehe Zulassungssatzung, Die Bewerbung erfolgt über das Dialogorientierte Serviceverfahren. Dazu ist eine Registrierung bei hochschulstart.de sowie eine weitere Registrierung und Bewerbung bei der Universität Heidelberg nötig.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester