Überblick
An der TU Berlin verbindet der Bachelorstudiengang Computational Engineering Science (Informationstechnik im Maschinenwesen) moderne Informatik mit klassischen Ingenieurwissenschaften. Studierende lernen, wie digitale Technologien zur Entwicklung, Steuerung und Optimierung technischer Systeme sowie industrieller Prozesse eingesetzt werden. Der Studiengang im Herzen Berlins bereitet somit gezielt auf die Schnittstellen der modernen Industrie vor.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Der zulassungsfreie Bachelorstudiengang Computational Engineering Science (Informationstechnik im Maschinenwesen) an der TU Berlin stellt eine interdisziplinäre Koppelung von Informationstechnik mit Maschinenbau sowie der Energie- und Verfahrenstechnik dar. In einer Regelstudienzeit von sechs Semestern (180 ECTS) vermittelt das Studium mathematische, ingenieurwissenschaftliche und informatikbezogene Grundlagen für ein umfassendes Verständnis technologischer Verfahren. Studierende lernen, wie informationsverarbeitende Komponenten in Produkte integriert und Rechner zur Optimierung sowie Automatisierung technischer Systeme eingesetzt werden.
Studieninhalte & Module
Das modular aufgebaute Studium kombiniert theoretisches Wissen mit Lehrformen wie Vorlesungen, Übungen, Seminaren und Praxisprojekten. Zu den wesentlichen Studienbereichen gehören:
- Mathematische und ingenieurwissenschaftliche Grundlagen: Inhalte zur Erkennung und Beurteilung physikalischer, mathematischer und technischer Zusammenhänge.
- Informatik und Informationstechnik: Vermittlung von Methoden und Verfahren der Informationsverarbeitung für die Anwendung in technischen Systemen.
- Maschinenbau sowie Energie- und Verfahrenstechnik: Fachspezifische Module zur Auslegung und Weiterentwicklung von Konstruktion, Produktion und Prozessabläufen.
- Außeruniversitäre Praktika: Ein verpflichtendes 6-wöchiges Vorpraktikum sowie ein 12-wöchiges Berufspraktikum.
Berufsperspektiven
In der Praxis entwickeln und wenden Absolventinnen und Absolventen Informationstechnologien an, um Maschinen, Prozesse und Anlagen auszulegen, zu optimieren und zu automatisieren. Sie bringen informationsverarbeitende Methoden zielgerichtet in Bereiche wie die Konstruktion, Produktion oder Prozesstechnik ein und beurteilen deren Auswirkungen auf Technik und Umwelt. Durch ihr Schnittstellenwissen sind sie befähigt, den schnellen technologischen Wandel sowohl in der industriellen Anwendung als auch in der Forschung nachzuvollziehen und mitzugestalten.
Besonderheiten
- Studienbeginn: Die Aufnahme des Studiums ist sowohl im Winter- als auch im Sommersemester möglich.
- Praxisbezug: Es sind zwei Praktika vorgeschrieben; das 6-wöchige Vorpraktikum wird dringend vor Studienbeginn empfohlen.
- Englisches Lehrangebot: Einzelne Pflichtveranstaltungen werden auf Englisch abgehalten, weshalb gute Englischkenntnisse für den Studienverlauf wichtig sind.
- Auslandserfahrung: Teile des Studiums können über Auslandssemester oder Auslandspraktika absolviert werden.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester