Überblick
An der Universität zu Köln verbindet der Lernbereich Ästhetische Erziehung im Bachelor Lehramt für Sonderpädagogische Förderung die Disziplinen Kunst, Musik und Bewegungserziehung. Studierende entwickeln ein fächerübergreifendes Verständnis für kreative Bildungsprozesse, um diese gezielt im Schulalltag von Förderschulen einzusetzen. Das Studium bereitet darauf vor, ästhetische Ausdrucksformen als festen Bestandteil der kindlichen Entwicklung zu vermitteln.
Studieninhalte
Wie lassen sich sinnliche Wahrnehmungsförderung, künstlerischer Ausdruck und Bewegung effektiv in der sonderpädagogischen Bildung miteinander verbinden?
Über den Studiengang
Der Lernbereich Ästhetische Erziehung im Studiengang Bachelor Lehramt für Sonderpädagogische Förderung an der Universität zu Köln basiert auf der Kooperation der Fächer Kunst und Musik mit dem Arbeitsbereich Bewegungserziehung. Das fachspezifische Profil umfasst 39 von insgesamt 180 Leistungspunkten und vermittelt ein fächerübergreifendes Verständnis ästhetischer Bildungsprozesse. Ziel ist es, angehende Lehrkräfte darauf vorzubereiten, sinnliche Erfahrungen, Körperbewusstsein sowie kreative Praxen gezielt in Förder- und Grundschulen einzubringen.
Studieninhalte & Module
Im Zentrum stehen eigene ästhetische Praxiserfahrungen in transdisziplinären Prozessen (wie z. B. Performance, Theater, Medienkunst, Installationen, Klangräume und Improvisation) sowie die Vermittlung von Wahrnehmungsförderung, performativen Handlungsmodellen und interdisziplinärer Projektarbeit. Das Studium gliedert sich in folgende Kernmodule:
- Multidisziplinäre ästhetische Praxis (12 LP)
- Grundlagen der Ästhetischen Bildung und Erziehung (6 LP)
- Künstlerisch-ästhetische Praxis (9 LP)
- Fachdidaktische Reflexion ästhetischer Handlungs- und Bildungsprozesse (12 LP)
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen des Lehramts für sonderpädagogische Förderung arbeiten in Nordrhein-Westfalen an Förderschulen in ihren gewählten Förderschwerpunkten. Zudem befähigt der Abschluss zur Lehrtätigkeit an Schulen des gemeinsamen Lernens (inklusive Schulformen). Der Bachelor of Arts bildet dabei die Grundlage für das anschließende Master-of-Education-Studium.
Besonderheiten
- Integratives Konzept: Erwerb fachspezifischer Kompetenzen nicht additiv, sondern in verschränkter Form zwischen Kunst, Musik und Bewegung.
- Integrierte Praxisphasen: Verpflichtendes Eignungs- und Orientierungspraktikum sowie Berufsfeldpraktikum bereits im Bachelorstudium.
- Studienorganisation: Der Studiengang unterliegt einer Zulassungsbeschränkung (NC) und der Studienbeginn ist sowohl zum Winter- als auch zum Sommersemester möglich.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester