Überblick
Der Verbund-Bachelorstudiengang Regionalstudien Lateinamerika an der Universität zu Köln verbindet sprach- und kulturwissenschaftliche Fragestellungen mit fundierten Erkenntnissen der Sozial- oder Wirtschaftswissenschaften. Studierende vertiefen ihre Sprachkenntnisse in Spanisch oder Portugiesisch und beschäftigen sich intensiv mit den historischen, gesellschaftlichen und ökonomischen Entwicklungen der Region. Diese interdisziplinäre Ausrichtung am Standort Köln ermöglicht ein tiefgreifendes Verständnis lateinamerikanischer Länder im globalen Kontext.
Studieninhalte
Wie wirken europäische Integrationsprozesse auf sozioökonomische Entwicklungen in Lateinamerika?
Über den Studiengang
Der grundständige Bachelorstudiengang Regionalstudien Lateinamerika (B.A.) an der Universität zu Köln befasst sich mit den Sprachen, Kulturen sowie den soziopolitischen und ökonomischen Zusammenhängen lateinamerikanischer Gesellschaften. Das Studium zeichnet sich durch ein hohes Maß an Interdisziplinariatät aus und vermittelt kultur-, literatur-, sozial-, wirtschafts- und geschichtswissenschaftliche Grundlagen. Das Angebot entsteht in Kooperation zwischen der Philosophischen Fakultät und der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät.
Studieninhalte & Module
Das Studium umfasst 180 Leistungspunkte (LP), aufgeteilt in das Pflichtfach Lateinamerikastudien (90 LP), ein Wahlpflichtfach (66 LP), das Studium Integrale (12 LP) und die Bachelorarbeit (12 LP). Die Kernmodule gliedern sich wie folgt:
- Sprachpraxis: Basis- und Aufbaumodule in der gewählten Erstsprache (Spanisch oder Portugiesisch) sowie Basis- und Ergänzungsmodule in der Ergänzungssprache.
- Romanische Literaturwissenschaft: Grundlagenmodule I & II sowie Aufbaumodul zu Literatur-, Kultur- und Medienwissenschaft.
- Lateinamerikanische Geschichte: Basis- und Aufbaumodule (I bis IV) mit Schwerpunkten auf Kolonialstudien, Genderbeziehungen, Sklaverei, Unabhängigkeitsbewegungen und Identitätsdiskursen.
- Wahlpflichtfach: Module wahlweise aus den Bereichen Volkswirtschaftslehre oder Sozialwissenschaften (Politikwissenschaft oder Soziologie).
- Ergänzungsmodule: Flexible Belegung eines Mobilitätsmoduls, Praxismoduls oder weiterer Sprachpraxis.
Berufsperspektiven
Die Ausbildung vermittelt ein breites Verständnis der gegenwärtigen kulturellen, sozialen, politischen und ökonomischen Globalisierungsprozesse. Durch die Kombination aus Sprachkenntnissen, historischen Grundlagen und sozial- oder wirtschaftswissenschaftlicher Spezialisierung qualifizieren sich Absolventinnen und Absolventen für interdisziplinäre Tätigkeitsfelder mit Bezug zu Lateinamerika. Zudem schafft der Bachelor of Arts die Voraussetzung für ein anschließendes Masterstudium.
Besonderheiten
- Zulassungsfreiheit: Der Studiengang hat keine Zulassungsbeschränkung (kein NC).
- Fakultätenübergreifender Verbund: Enges Zusammenspiel von geistes- und sozial-/wirtschaftswissenschaftlichen Fächern.
- Sprachliche Breite: Verpflichtende Kombination aus Erst- und Ergänzungssprache (Spanisch und Portugiesisch).
- Regionale Schwerpunkte: Inhaltliche Vertiefung u. a. auf Mexiko, Zentralamerika, die Karibik, den Andenraum, den La Plata-Raum und Brasilien.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester