Überblick
Der duale Bachelorstudiengang Soziale Arbeit an der VWA und Berufsakademie Göttingen verbindet fundierte theoretische Grundlagen mit intensiver beruflicher Praxis im Modell der geteilten Woche. Am Studienort Göttingen erwerben die Studierenden umfassendes Wissen in Rechtsfragen, Psychologie und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, um soziale Einrichtungen kompetent zu unterstützen. Die enge Verknüpfung von Lehre und Berufsalltag bereitet die Absolventen optimal auf vielfältige Tätigkeiten im Sozialwesen vor.
Studieninhalte
Über den Studiengang
An der Schnittstelle der Fachgebiete Erziehung, Bildung & Gesellschaft, Psychologie sowie Recht verbindet der duale Studiengang Soziale Arbeit (Bachelor of Arts) an der VWA und Berufsakademie Göttingen theoretische Kenntnisse mit direkter Berufspraxis. Leitziel der Ausbildung ist die konsequente Verzahnung von Theorie und Praxis sowie die kontinuierliche Reflexion des Erlernten durch projektorientierte Studieninhalte. Die Studierenden lernen und arbeiten ab dem ersten Tag direkt in unterschiedlichen sozialen Einrichtungen, Ämtern, Diensten oder Initiativen.
Studieninhalte & Module
Das modulare Studium untergliedert sich fachlich in acht Lehrbereiche: Propädeutik, Handlungsfelder Sozialer Arbeit, Erziehung; Bildung & Gesellschaft, Sozialkompetenz, Handlungsmethoden, Vertiefung, Psychologie und Recht.
Kernmodule des Studiums sind:
- Theoretische Grundlagen Sozialer Arbeit
- Jugend-, Sozial- und Gesundheitshilfe
- Sozialpädagogischer Arbeitskontext
- Soziale Gruppenarbeit, Gemeinwesenarbeit und Sozialraumorientierung
- Psychologie und Recht
Im Rahmen der Vertiefung stehen zudem sechs Wahlpflichtfächer zur Auswahl: Organisationsführung, Personalmanagement, Zertifizierung als Kinderschutzfachkraft, Soziale Arbeit zwischen nationalsozialistischer Volksfürsorge und Menschenrechtsprofession, Musik in der Sozialen Arbeit, Psychologie der Führung und Grundlagen der Personal- und Organisationsentwicklung sowie Systemische Beratung.
Berufsperspektiven
Aufgrund der breiten Qualifizierung an der Berufsakademie und in den Partnereinrichtungen eröffnen sich für Absolventinnen und Absolventen vielfältige Einsatzmöglichkeiten in der Praxis. Je nach Einsatzfeld arbeiten sie betreuend, fördernd, begleitend, erziehend oder bildend. Darüber hinaus übernehmen sie verwaltende, organisierende und koordinierende Aufgaben in unterschiedlichen sozialen Diensten, Projekten und Ämtern.
Besonderheiten
- Modell der geteilten Woche: Die Studierenden absolvieren pro Woche zwei Tage Studium an der Berufsakademie und ca. 24 Stunden Praxiszeit im Partnerbetrieb. In der veranstaltungsfreien Zeit arbeiten sie in Vollzeit im Betrieb oder nehmen ihren Jahresurlaub.
- Übernahme der Studiengebühren: Die monatlichen Studiengebühren von 450 EUR werden in der Regel vom Arbeitgeber übernommen.
- Zulassungsvoraussetzungen: Neben der Hochschulzugangsberechtigung sind der Abschluss eines Studien- und Ausbildungsvertrages mit einer Einrichtung der Sozialen Arbeit, soziales Engagement, Eigeninitiative und hohe Leistungsbereitschaft erforderlich.
- Praxis-Transfer-Projekte: Der Wissenstransfer wird regelmäßig durch modulbezogene Praxis-Transfer-Projekte und flexible Leistungsnachweise (z. B. Klausur, Hausarbeit, Projektarbeit oder Präsentation) sichergestellt.