Überblick
Der Diplom-Studiengang Medienkunst an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe verbindet künstlerische Praxis mit moderner Medientechnologie. Das Studium am Standort Karlsruhe zeichnet sich durch ein dynamisches Curriculum aus, das auf starre Lehrpläne verzichtet und den Studierenden enorme Gestaltungs- und Forschungsfreiheiten bietet. In Anlehnung an die Vision eines elektronischen Bauhauses entstehen hier innovative Kunstwerke an der Schnittstelle von Ästhetik, Technologie und Gesellschaft.
Studieninhalte
Absolventinnen und Absolventen des Diplomstudiengangs Medienkunst arbeiten als freischaffende KünstlerInnen, KulturproduzentInnen sowie als SpezialistInnen in den Bereichen Film, digitale Medien, Klangkunst und Ausstellungsgestaltung.
Über den Studiengang
Das Diplomstudium der Medienkunst an der HfG Karlsruhe bietet eine außergewöhnliche künstlerische Ausbildung an der Schnittstelle zu neuesten Medientechnologien und bildet das Kernstück der Hochschule. Getreu der Gründungsvision eines „elektronischen Bauhauses“ erforschen Studierende gemeinsam die Zukunft der medialen Künste. Der Fachbereich setzt auf ein dynamisches Curriculum ohne starr festgelegten Lehrplan, wodurch Lerninhalte durch die Lehrenden kontinuierlich neu definiert werden.
Studieninhalte & Module
Die Ausbildung kombiniert das Erlernen technischer Fertigkeiten in hochkarätig ausgestatteten Studios mit der Entwicklung ästhetischer Urteilskompetenz. Folgende Schwerpunkte prägen das Studium:
- Digitale Kunst / InfoArt: Erforschung von Datenvisualisierungen, netz- und 3D-basierten Echtzeit-Phänomenen sowie Kunst im öffentlichen Raum („Content driven technology“).
- Film: Erarbeitung und Erforschung neuer Konzepte im Bereich Dokumentarfilm, Experimentalfilm und Autorenfilm unter Einbindung von Filmtheorie.
- Fotografie: Praktischer und kritischer Umgang mit einem erweiterten Fotografiebegriff, einschließlich installativer und zeitbasierter Formate sowie künstlerischer Forschung.
- Moving Images: Fokus auf Bewegtbild-Installationen, post-produktive Bedingungen digitaler Medien und kuratorische Ausstellungsstrategien.
- Sound-Labor: Interdisziplinäre Projekte in den Bereichen elektronische Musik, experimentelles Hörspiel, Klanginstallation und Filmton.
- Expanded 3Digital Cinema Laboratory: Ausrichtung auf 3D, Virtual Reality (VR) sowie künstliche und künstlerische Intelligenz.
Berufsperspektiven
Das Studium vermittelt expressive und technische Qualitäten in unterschiedlichen Medienformaten und bereitet auf eine eigenständige künstlerische oder kuratorische Praxis vor. Absolvent*innen realisieren innovative Projekte im Kunst- und Kulturbetrieb, in der freien Wirtschaft oder im Rahmen internationaler Ausstellungs- und Forschungszusammenhänge.
Besonderheiten
Neben dem dynamischen Curriculum zeichnet sich der Studiengang durch das unabhängige audiovisuelle Label „ichiigai“ aus, das die Veröffentlichung von Projekten außerhalb der Hochschule fördert. Zudem ist die Kombination aus dem Forschungsbereich für 3D und VR, dem gemeinsam mit dem ZKM veranstalteten Festival „BEYOND“ und dem internationalen Symposium zu „Future Design“ weltweit einmalig.
Zulassung & Voraussetzungen
Auswahlverfahren/Eignungsprüfung
Künstlerische Aufnahmeprüfung / Eignungsprüfung.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester