Überblick
Das Diplom-Studium Keramik, Glas- und Baustofftechnik an der TU Bergakademie Freiberg in Freiberg vermittelt umfassendes ingenieurwissenschaftliches Know-how zur Entwicklung und Verarbeitung innovativer Werkstoffe. Studierende befassen sich intensiv mit prozessorientierten Herstellungsverfahren von klassischen Industrieprodukten bis hin zu modernsten Hightech-Materialien für die Raumfahrt und Energietechnik. Die traditionsreiche sächsische Hochschule verbindet dabei naturwissenschaftliche Grundlagen mit zukunftsorientierter Materialforschung.
Studieninhalte
Über den Studiengang
An der Schnittstelle von klassischen Anwendungsgebieten und High-Tech-Entwicklungen vermittelt der verfahrenstechnisch orientierte Diplomstudiengang Keramik, Glas- und Baustofftechnik an der TU Bergakademie Freiberg eine breite ingenieurwissenschaftliche und naturwissenschaftliche Basis. Die Studierenden befassen sich mit allen Prozessstufen der Herstellung – von der Rohstoffaufbereitung über Hochleistungswerkstoffe für die Raumfahrt, Automobilbranche oder Energietechnik bis hin zum Recycling. Das zehnsemestrige Studium bereitet zielgerichtet darauf vor, interdisziplinäre Aufgaben in der Material- und Technologieentwicklung zu lösen.
Studieninhalte & Module
Im Hauptstudium vertiefen die Studierenden ihre Kenntnisse zu Prozessen, Verfahren und Anlagen. Wichtige Bestandteile der Ausbildung sind:
- Rohstoffkunde und Materialeigenschaften: Grundlagen zu Keramik, Glas und Baustoffen sowie deren Weiterverarbeitung.
- Prozess- und Anlagentechnik: Verfahrenstechnische Beherrschung aller Produktionsstufen vom Rohmaterial bis zum veredelten Produkt.
- Werkstoffprüfung und -analyse: Anwendung moderner Prüf- und Analysenverfahren zur Qualitätskontrolle und Schadensfallanalyse.
- Interdisziplinäre Qualifikationen: Vermittlung von Kenntnissen in Umweltschutz, Qualitätssicherung, Marketing und Fachsprachen.
- Praxiselemente: Praktika in den Laboren des Instituts sowie ein Fachpraktikum im 7. Semester und Fachexkursionen zu Industrieunternehmen.
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen treffen auf eine hohe Nachfrage in der Industrie und profitieren von vielseitigen Einsatzmöglichkeiten. Tätigkeitsfelder finden sich in der Werkleitung, der Prozess- und Anlagentechnik, der Qualitätssicherung sowie in Forschung und Entwicklung. Neben der Keramik-, Glas- und Baustoffindustrie stehen auch Karrieren in der Automobil-, Luft- und Raumfahrtindustrie, der Medizintechnik, der Metallurgie sowie in Forschungsinstituten und im öffentlichen Dienst offen.
Besonderheiten
- Einzigartiges Profil: Spezialisierter Studiengang mit hoher Relevanz für Zukunftswerkstoffe und die industrielle Praxis.
- Individuelle Betreuung: Studium in überschaubaren Gruppen mit engem Kontakt zu den Professorinnen und Professoren.
- Internationales Netzwerk: Möglichkeiten für Teilstudien im Ausland durch weltweite Firmen- und Hochschulkontakte (Europa, Asien, Amerika).
- Vorgeschaltete Praxis: Ein 6-wöchiges Grundpraktikum wird vorausgesetzt, das empfohlen vor Studienbeginn absolviert werden kann.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
keine Zulassungsbeschränkung
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester