Überblick
Der Teilstudiengang Technologie und Anwendung nichtmetallischer Werkstoffe an der TU Bergakademie Freiberg vermittelt umfassendes Wissen über die Entwicklung, Herstellung und Charakterisierung von Glas, Keramik und Baustoffen. Am Standort Freiberg erlernen Studierende die physikalischen sowie chemischen Grundlagen dieser Materialklassen und erforschen innovative Wege für eine nachhaltige, ressourcenschonende Grundstoffindustrie.
Studieninhalte
Als Produktionsingenieur:in in der produzierenden Industrie oder Spezialist:in in der Werkstoffprüfung gestalten Absolventinnen und Absolventen die Fertigung und Entwicklung innovativer Materialien für eine nachhaltige Zukunft.
Über den Studiengang
Der siebensemesterige Teilstudiengang „Technologie und Anwendung nichtmetallischer Werkstoffe“ (TANW) des Studiengangs „Engineering“ an der TU Bergakademie Freiberg befasst sich mit der Herstellung, Charakterisierung und dem Design von Keramik, Glas, Baustoffen und Verbundwerkstoffen. In den ersten drei Semestern erwerben die Studierenden eine fundierte interdisziplinäre Grundlagenausbildung in Mathematik, Natur- und Ingenieurwissenschaften. Ein wichtiges Ziel des Studiums ist es, aktiv an der Entwicklung klimafreundlicher Produktionsmethoden und geschlossener Stoffkreisläufe mitzuwirken.
Studieninhalte & Module
Ab dem vierten Semester erfolgt die fachliche Spezialisierung durch spezifische Lehrveranstaltungen, Labor- und Technikumspraktika. Zu den zentralen Kernmodulen zählen:
- Grundlagen Baustoffe
- Grundlagen Keramik
- Grundlagen Glas
- Sinter- und Schmelztechnik
- Bauchemische Grundlagen
- Baustofftechnologie
Berufsperspektiven
Mit dem Abschluss B. Sc. Technologien und Anwendungen nichtmetallischer Werkstoffe beherrschen Absolventen die grundlegenden Fertigungsprozesse anorganischer Werkstoffe. Mögliche Einsatzgebiete liegen als Produktionsingenieur:in in der produzierenden Industrie sowie in der Qualitätssicherung und Werkstoffprüfung. Ein anschließendes Masterstudium (wie der Master Keramik, Glas- und Baustofftechnik) ermöglicht zudem die Ausrichtung auf verantwortungsvolle Aufgaben bei der Gestaltung klimaneutraler Technologien.
Besonderheiten
TANW ist kein eigenständiger Studiengang, sondern einer von sechs Teilstudiengängen des B.Sc. Engineering und bietet dadurch hohe Flexibilität bei der Vertiefung sowie ausreichend Laborplätze. Praktische Erfahrungen werden durch ein sechswöchiges Grundpraktikum vor Studienbeginn, zwei Fachexkursionen, eine Studienarbeit und ein 14-wöchiges Fachpraktikum (im In- oder Ausland) gesammelt, das in die Bachelorarbeit mündet. Zudem bereiten Module in englischer Fachsprache und einführender Betriebswirtschaftslehre auf eine internationale Tätigkeit vor.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester