Überblick
An der Universität Oldenburg wird die Sportwissenschaft im Rahmen eines vielseitigen Zwei-Fächer-Bachelors angeboten, der Theorie und Praxis eng miteinander verknüpft. Studierende beschäftigen sich mit dem menschlichen Bewegungsverhalten aus pädagogischer, medizinischer sowie bewegungs- und trainingswissenschaftlicher Perspektive. Je nach angestrebtem Berufsziel kann der Studiengang flexibel auf ein Lehramt oder auf außerschulische Tätigkeitsfelder ausgerichtet werden.
Studieninhalte
Absolventinnen und Absolventen der Sportwissenschaft arbeiten nach ihrem Studium als Lehrkräfte an Schulen oder übernehmen Fach- und Beratungsaufgaben in Fitness- und Wellnesseinrichtungen, Sportvereinen, der Rehabilitation sowie der Sportforschung.
Über den Studiengang
Der Zwei-Fächer-Bachelor Sportwissenschaft an der Universität Oldenburg ist ein interdisziplinäres Querschnittsstudium, das wissenschaftliche Theorie mit sportlicher Praxis verbindet. Das Fach kann wahlweise mit schulischem oder außerschulischem Berufsziel als Erst-, Zweit- oder Nebenfach studiert werden. Im Mittelpunkt steht das menschliche Bewegungsverhalten aller Altersgruppen, Milieus und Geschlechter in der modernen Sport-, Spiel- und Bewegungskultur.
Studieninhalte & Module
Das Studium betrachtet Bewegungs- und Sportkultur aus verschiedenen wissenschaftlichen Blickwinkeln und gliedert sich in folgende Schwerpunkte und Perspektiven:
- Bewegungs- und trainingswissenschaftliche Perspektiven: Analyse von Bewegungsabläufen und Trainingsprozessen.
- Pädagogische und soziologische Perspektiven: Untersuchung der Bedeutung von Bewegung für Bildung, Lebensführung und gesellschaftliche Strukturen.
- Medizinische Perspektiven: Gesundheitliche und körperliche Aspekte des menschlichen Bewegungsverhaltens.
- Schwerpunkt Wissens- und Könnenstransfer: Vorbereitung auf die Vermittlung von Sport (primär ausgerichtet auf das Ziel Lehramt).
- Schwerpunkt Prävention und Lebensführung: Ausrichtung auf gesundheitsorientierte und außerschulische Berufsfelder.
Berufsperspektiven
Der Schwerpunkt „Wissens- und Könnenstransfer“ bereitet direkt auf den Master of Education für das Lehramt an Gymnasien vor. Der Bereich „Prävention und Lebensführung“ qualifiziert für Berufsfelder in Sportvereinen, Gesundheitseinrichtungen, der Rehabilitation sowie der Sport- und Gesundheitsberatung. Ein anschließender Master (M.A. oder M.Ed.) ermöglicht zudem eine wissenschaftliche Karriere und die Promotion.
Besonderheiten
Für die Immatrikulation ist der Nachweis einer bestandenen Sporteignungsprüfung zwingend erforderlich, der bei der Einschreibung nicht älter als sechs Monate sein darf. Der Studiengang ist zulassungsbeschränkt (NC) und ein Studienbeginn nur zum Wintersemester möglich (Bewerbungsfrist: 15. Juli). Internationale Studierende müssen zudem Deutschkenntnisse auf dem Niveau DSH 2 oder TestDaF (Niveau 4) nachweisen.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
Voraussichtlich sind für die Aufnahme eines Studiums zum Wintersemester 24/25 folgende Nachweise zu erbringen:
- Eine sportärztliche Bescheinigung in Anlehnung an die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP), deren Ausstellung zum Zeitpunkt der Antragstellung nicht länger als sechs Monate zurückliegt.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester