Überblick
Der Masterstudiengang Klinische Psychologie und Psychotherapie an der Psychologischen Hochschule Berlin bereitet Studierende gezielt auf die staatliche Approbationsprüfung sowie eine spätere psychotherapeutische Tätigkeit vor. Die Ausbildung am Standort Berlin zeichnet sich durch eine ausgeprägte Verfahrensvielfalt, kleine Lerngruppen und eine enge Verknüpfung von wissenschaftlicher Forschung und klinischer Praxis aus. Studierende erkunden dabei intensiv die verschiedenen therapeutischen Grundorientierungen.
Studieninhalte
Mit dem erfolgreichen Abschluss qualifizieren sich Absolventinnen und Absolventen direkt für die staatliche Approbationsprüfung zur Psychotherapeutin bzw. zum Psychotherapeuten sowie für eine anschließende verfahrensspezifische Weiterqualifizierung.
Über den Studiengang
Der Studiengang „Psychologie: Klinische Psychologie und Psychotherapie“ (M.Sc.) an der Psychologischen Hochschule Berlin (PHB) ist auf vier Semester in Vollzeit angelegt und umfasst 120 ECTS-Points. Er ist vollständig an den Vorgaben der neuen Psychotherapeutengesetzreform ausgerichtet und vermittelt neben wissenschaftlichen Fachkompetenzen auch die Ausbildung einer psychotherapeutischen Identität. Das Studium beginnt jeweils zum 1. Oktober (Wintersemester) und erfordert einen reformkonformen Bachelorabschluss in Psychologie.
Studieninhalte & Module
Das Curriculum deckt methodische, diagnostische und praktische Schwerpunkte ab:
- Vertiefung Forschungsmethoden
- Vertiefte Psychologische Diagnostik & Begutachtung
- Wissenschaftliche Vertiefung (Grundlagenwissenschaften)
- Spezielle Störungs- und Verfahrenslehre
- Angewandte Psychotherapie
- Berufsqualifizierende Tätigkeit II: Vertiefte Praxis und Selbstreflexion
- Forschungsorientiertes Praktikum II: Psychotherapieforschung
- Berufsqualifizierende Tätigkeit IIIa: Angewandte ambulante Praxis
- Berufsqualifizierende Tätigkeit IIIb: Angewandte (teil-)stationäre Praxis
- Masterprojekt mit Kolloquium (30 CP)
Berufsperspektiven
Der Masterabschluss berechtigt zur Teilnahme an der neugestalteten Approbationsprüfung, die in Berlin zweimal jährlich vom Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lageso) durchgeführt wird. Im Anschluss können die Absolventinnen und Absolventen eine reformierte verfahrensspezifische Weiterbildung beginnen, um ihre Fachkunde zu vertiefen. Zudem eröffnet das Studium Qualifikationswege in der klinischen Praxis im ambulanten sowie (teil-)stationären Bereich und in der Forschung.
Besonderheiten
- Gelebte Verfahrensvielfalt: Studierende erhalten vertieften Einblick in alle vier sozialrechtlich anerkannten Psychotherapieverfahren, um eine fundierte Entscheidung für ihre spätere Spezialisierung zu treffen.
- Eignungsverfahren statt reiner NC-Auswahl: Die Vergabe der Studienplätze richtet sich nicht nur nach Noten, sondern auch nach der persönlichen Eignung in individuellen Bewerbungsgesprächen.
- Persönlichkeitsentwicklung: Neben dem Fachwissen begleitet die PHB ihre Studierenden gezielt beim Aufbau ihrer therapeutischen Rolle und Praxis.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Zulassungsvoraussetzung ist ein Bachelorabschluss in Psychologie, der den Vorgaben des aktuellen Psychotherapeutengesetzes entspricht und einen Profilbereich Psychotherapie umfasst.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester