Überblick
Der Masterstudiengang Human Factors an der TU Berlin befasst sich deutschlandweit einzigartig mit der Schnittstelle zwischen Mensch und moderner Technologie. Studierende analysieren und optimieren die Interaktion in komplexen Systemen, um technische Anwendungen sicherer, effizienter und benutzerfreundlicher zu gestalten. Durch die Kombination von psychologischen Erkenntnissen mit ingenieurwissenschaftlichen Grundlagen bietet das Studium in Berlin eine hochaktuelle, interdisziplinäre Qualifikation.
Studieninhalte
Ob bei der Entwicklung sicherer Steuerungssysteme in der Luft- und Raumfahrt, der Usability-Optimierung in der Fahrzeugtechnik oder der Gestaltung medizintechnischer Geräte: Absolvent*innen des Masterstudiengangs Human Factors sind gefragte Fachkräfte an der Schnittstelle von Mensch und Technik.
Über den Studiengang
Der Masterstudiengang Human Factors an der TU Berlin vermittelt wissenschaftliche Erkenntnisse und Kompetenzen für ein besseres Verständnis und die Optimierung der Interaktion zwischen Mensch und Technik. Im Mittelpunkt steht die intensive Beschäftigung mit Methoden der Psychologie sowie grundlegenden arbeits- und ingenieurwissenschaftlichen Inhalten. Das Studium befähigt dazu, technische Systeme sicher, effektiv und effizient zu steuern, zu überwachen und zu nutzen.
Studieninhalte & Module
Das modular aufgebaute Studium kombiniert psychologische Erkenntnisse über kognitive, soziale, physiologische und biologische Prozesse mit arbeitswissenschaftlichen Kenntnissen zur Gestaltung technikgeprägter Arbeitssysteme. Folgende Schwerpunkte und Vertiefungen prägen das Studium:
- Grundlagen- und forschungsorientierte Vertiefungen: Automationspsychologie, Kognitionspsychologie, Neuroergonomie, Virtuelle Realität sowie Spezielle Methoden
- Anwendungsbezogene Vertiefungen: Fahrzeugtechnik, Luft- und Raumfahrt, Schifffahrt, Gesundheitswesen/Medizintechnik und Prozessführung
- Arbeitswissenschaften & Empirie: Gestaltung von Arbeitssystemen sowie vertiefte methodische Kenntnisse zur Durchführung und Bewertung empirischer Untersuchungen
- Interdisziplinäre Projektarbeit: Selbstständige Bearbeitung praktischer und fachübergreifender Fragestellungen in Kooperation mit Partnern aus Wirtschaft und Industrie
Berufsperspektiven
Absolvent*innen eröffnen sich vielfältige Perspektiven in techniknahen Berufsfeldern der Industrie sowie in der Forschung. Sie identifizieren Schwachstellen in der Interaktion von Personen mit technischen Systemen und tragen gezielt zur Vermeidung von Human-Factors-Problemen bei. Typische Arbeitsfelder finden sich unter anderem in den Bereichen Automobil, Luft- und Raumfahrt, Usability, Medizintechnik sowie in der Prozessführung.
Besonderheiten
Der Studiengang stellt ein in Deutschland einzigartiges Studienangebot dar. Der Zugang steht interdisziplinär Sowohl Absolvent*innen der Psychologie bzw. Cognitive Science als auch der Ingenieurwissenschaften bzw. Informatik offen (mit mindestens 100 Leistungspunkten im jeweiligen Bereich). Ein Praktikum ist im Studienverlauf nicht verpflichtend vorgeschrieben, die Struktur unterstützt jedoch die Durchführung eines Praktikums oder eines Auslandsaufenthalts.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
Bitte folgen Sie dem Weblink:
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester