Überblick
Der Masterstudiengang Medienpsychologie an der BSP Business and Law School verbindet psychologisches Fachwissen mit Medienwissenschaften, Ökonomie und Marketing. Die Studierenden erlernen sowohl qualitative als auch quantitativ-naturwissenschaftliche Methoden, um Medienwirkungen im Alltag tiefgreifend zu analysieren. Das praxisorientierte Studium befähigt dazu, zielgerichtete Kommunikations- und Medienkonzepte für Wirtschaft und Medienorganisationen zu entwickeln.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Als Medienwirkungsforscher:in, strategische Berater:in oder Medienkompetenztrainer:in analysieren Absolvent:innen des Masterstudiengangs Medienpsychologie (M.Sc.) an der BSP Business and Law School in Berlin die Rezeption und Wirkung von Medien. Die Ausbildung verknüpft Kommunikations- und Medienwissenschaften mit psychologischer Forschung sowie Beratungskompetenzen. Ein bundesweit einzigartiges Merkmal bildet der kultur- und tiefenpsychologische (morphologische) Schwerpunkt auf Basis qualitativer Methoden, der mit naturwissenschaftlich geprägten Ansätzen kombiniert wird.
Studieninhalte & Module
Die Module richten sich je nach Vorkenntnissen aus dem Bachelorstudium auf grundlagenpsychologische oder beratungsbezogene Kompetenzen aus. Zu den Inhalten zählen:
- Medienwirkungsforschung und -kontrolle (klassische und neue Medien)
- Format-, Wirkungs- und Gaming-Analysen sowie Social Media Analysen
- Werbemittelanalyse und Konzeption von Beeinflussungs-Kampagnen
- Zuschauer-, Programm- und Akzeptanzforschung im Kontext des digitalen Wandels
- Strategische Inhaltsplanung, Produktionsplanung und Stoffentwicklung
- Analyse und Behandlung von Störungsformen bei der Mediennutzung sowie Medienkompetenz-Entwicklung
- Beratung und Coaching von Medienschaffenden sowie Begleitung von Change- und Innovationsprozessen
Berufsperspektiven
Tätigkeitsfelder liegen an der Schnittstelle von Psychologie, Wirtschaft und Medienpraxis. Absolvent:innen nutzen quantitative wie qualitative Methoden, um Auftraggeber bei Kommunikationszielen, Medienwirkungen oder Kreationsprozessen zu beraten. Ebenso gewinnt die Förderung von Medienkompetenz sowie die Prävention von Störungen im Medienumgang an Bedeutung.
Typische Berufsfelder:
- Medienwirkungsforscher:in in Markt- und Medienforschungsinstituten
- Strategische:r Berater:in in Werbe-, PR- und Marketingagenturen
- Berater:in in der Unterhaltungsindustrie und Kreativwirtschaft (z. B. bei Film- und Fernsehproduktionen)
- Medienkompetenztrainer:in in Schulen, Behörden sowie im Gesundheitsbereich
Besonderheiten
- Praxis- und Netzwerkanbindung: Integrierte Projektarbeit in Unternehmen sowie Anbindung an das Branchennetzwerk media:net berlinbrandenburg in der Hauptstadtregion.
- Zusatzzertifikat: Optionale Vertiefung im Wahlpflichtbereich Morphologische Beratung mit dem Abschlusszertifikat »Analytische Intensivberatung«.
- Doppel-Masterabschluss: Möglichkeit, in einem weiteren Jahr (zwei Semester) einen zweiten Masterabschluss in Wirtschaftspsychologie oder Sportpsychologie zu erlangen.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Folgende Zugangsvoraussetzungen müssen für die Aufnahme des Masterstudiengangs Medienpsychologie gem. § 10 BerlHG erfüllt sein:
-abgeschlossenes Bachelorstudium im Fachbereich Psychologie, der Medien-, Kommunikations- oder Kulturwissenschaften, mediengestalterische Studiengänge oder vergleichbare einschlägige berufsqualifizierende (Hochschul-) Abschlüsse
- bei ausländischen Studienbewerbern ein Bildungsnachweis gem. § 11 BerlHG
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester