Überblick
An der Universität Oldenburg widmet sich der Masterstudiengang Versorgungsforschung im Gesundheitswesen der wissenschaftlichen Untersuchung und Optimierung der alltäglichen Patientenversorgung. Das forschungsorientierte Studium am Standort Oldenburg verbindet interdisziplinäre Ansätze aus Medizin, Soziologie und Ökonomie, um innovative Lösungen für die Herausforderungen moderner Gesundheitssysteme zu entwickeln. Absolventinnen und Absolventen werden gezielt auf wissenschaftliche Tätigkeiten und Führungsaufgaben im Gesundheitssektor vorbereitet.
Studieninhalte
Ob im Forschungsmanagement wissenschaftlicher Institute von Krankenkassen, in der Qualitätssicherung großer Versorgungsorganisationen oder in der akademischen Forschung: Der Masterstudiengang "Versorgungsforschung im Gesundheitswesen" qualifiziert für zentrale Schnittstellenpositionen des Gesundheitssektors.
Über den Studiengang
Der interdisziplinäre und forschungsorientierte Masterstudiengang an der Universität Oldenburg beschäftigt sich mit dem Alltag der gesundheitlichen Versorgung, den Bedarfen von Patient:innen sowie den Rahmenbedingungen des Gesundheitssystems. Studierende werden dazu befähigt, Versorgungsprobleme mittels wissenschaftlicher Methoden zu analysieren und evidenzbasierte Innovationen zu planen, zu evaluieren und umzusetzen. Das viersemestrige Studium umfasst insgesamt 120 Kreditpunkte (KP) und legt zudem die Basis für eine anschließende Promotion (z. B. zum Dr. rer. medic.).
Studieninhalte & Module
Das Curriculum unterteilt sich in Basismodule (42 KP), Vertiefungsmodule (18 KP), Professionalisierungsmodule (30 KP) und das Masterabschlussmodul (30 KP). Zu den Kerninhalten gehören:
- Grundlagen der Versorgung: Medizinische, psychologische und soziologische Aspekte von Gesundheit und Krankheit sowie Versorgungsstrukturen einer alternden Bevölkerung.
- Methodenkompetenz: Qualitative und quantitative Forschungsmethoden, Evidenzbasierung sowie Verfahren der Evidenzsynthese.
- Digitalisierung & Technik: Einsatz von Medizintechnik, Assistenzsystemen und digitalen Anwendungen in der Versorgung.
- Organisation & Management: Qualitäts- und Risikomanagement, Gesundheitsökonomie und ethische Fragestellungen.
- Wissenschaftliche Praxis: Forschungsethik, partizipative Forschung und Kommunikation von Forschungsergebnissen.
Berufsperspektiven
Absolvent*innen stehen vielfältige wissenschaftliche und koordinierende Tätigkeitsfelder offen. Das Studium qualifiziert sowohl für eine universitäre Karriere und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen als auch für Aufgaben im Forschungsmanagement privater Institute. Darüber hinaus bieten sich Beschäftigungsmöglichkeiten im Bereich der Qualitätssicherung und Versorgungssteuerung bei größeren Versorgungsorganisationen oder Krankenkassen.
Besonderheiten
Der Studiengang zeichnet sich durch das in Deutschland einmalige Department für Versorgungsforschung aus. Durch die direkte Anbindung an die Medizinische Fakultät profitieren Studierende von einer hohen Versorgungsnähe und aktuellen Forschungsprojekten. Kleine Studiengruppen ermöglichen zudem einen engen Kontakt zu den Lehrenden sowie eine individuelle Profilbildung in den Schwerpunkten Digitalisierung oder Organisation und Qualität.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
- Bachelorabschluss oder diesem gleichwertigen Abschluss in einem fachlich geeigneten vorangegangenen Studiums der Gesundheits- oder Sozialwissenschaften oder einem anderen fachlich geeigneten Studiums im Umfang von mindestens 180 KP. (s. Zugangsordnung)
- Englischnachweis auf dem Niveau B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens
- ausgefülltes Formblatt
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester