Überblick
Der englischsprachige Masterstudiengang Conflict Studies and Peacebuilding an der Universität Osnabrück verbindet wissenschaftliche Konfliktforschung eng mit der praktischen Friedensförderung. Studierende untersuchen die Entstehung und Dynamik gesellschaftlicher wie internationaler Auseinandersetzungen sowie Methoden der friedlichen Krisenintervention. Das Studium im niedersächsischen Osnabrück bereitet fundiert auf Forschungs- und Aufgabengebiete im internationalen Kontext vor.
Studieninhalte
Studieninhalte & Module
Das Studium umfasst Pflichtmodule (50 CP), den Bereich Berufs- und Forschungspraxis (24 CP), einen freien Wahlbereich (22 CP) sowie die Masterarbeit (24 CP). Zu den Kernmodulen gehören:
- Methods in Conflict Studies and Peacebuilding: Vermittlung und Anwendung sozialwissenschaftlicher Methoden zur Analyse von Konflikten und Friedensprozessen.
- Concepts in Conflict Studies and Peacebuilding: Erarbeitung grundlegender Begriffe, Konzepte und Ansätze der Friedens-, Konflikt- und Gewaltforschung.
- Political Theory and History of Ideas in Conflict Studies: Analyse von Konflikten aus politiktheoretischer und ideengeschichtlicher Perspektive.
- Conflict, State & Society: Untersuchung von Staat-Gesellschafts-Beziehungen, politischen Systemen und unterschiedlichen Institutionen.
- Conflict, Politics & the Global Economy: Betrachtung internationaler und globaler Zusammenhänge sowie ökonomischer und sozialer Rahmenbedingungen.
Berufsperspektiven
Der Master bereitet auf Tätigkeiten in der universitären und außeruniversitären Forschung sowie auf eine Karriere in einem internationalen Umfeld vor. Absolvent*innen qualifizieren sich für Positionen in Bundesministerien, Behörden, internationalen Organisationen und der Diplomatie. Weitere Berufsfelder liegen in der wissenschaftlichen Politikberatung, der Entwicklungszusammenarbeit, bei Nichtregierungsorganisationen, Stiftungen oder in den Medien.
Besonderheiten
Der Studiengang zeichnet sich durch eine starke Praxisorientierung aus: Praxisvertreter*innen stellen regelmäßig ihre Arbeitsweisen vor, und es werden anwendungsorientierte Instrumente wie Projektmanagement, Programmevaluierung oder Politikberatung vermittelt. Ein verpflichtendes Praktikum ist fest im Lehrplan verankert. Zudem ist die Unterrichtssprache Englisch, jedoch können Prüfungsleistungen nach Absprache mit den Lehrenden auch auf Deutsch erbracht werden.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
Mindestens sechssemestriger sozial- oder politikwissenschaftlicher Bachelorabschluss oder ein anderer fachlich geeigneter Bachelorstudiengang oder ein gleichwertiger Studiengang mit einem sozial- bzw. politikwissenschaftlichen Schwerpunkt. Dazu zählen auch Zwei-Fächer-Bachelor oder vergleichbare Studiengänge im Bereich "Europäische Studien" oder einen Studienabschluss in einem der nachstehenden Fächer: Geschichte, Sozialgeographie, Ethnologie, Sozialpsychologie, Internationales Recht oder Volkswirtschaft. Methoden- und Grundlagenkenntnisse der Politik- oder Sozialwissenschaft im Umfang von 30 Leistungspunkten müssen nachgewiesen werden sowie Kenntnisse der englischen Sprache auf dem Niveau B2 nach dem gemeinsamen europäischen Referenzrahmen (GER).
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester