Überblick
Der Masterstudiengang Mittelalter- und Frühneuzeitstudien mit dem Schwerpunkt Geschichte an der Universität Mainz bietet eine tiefgehende Auseinandersetzung mit der europäischen Kulturgeschichte. Am Standort Mainz am Rhein erlangen Studierende durch die Vernetzung historischer Themen mit Nachbardisziplinen ein umfassendes Verständnis für Transformationsprozesse von der Epoche des Mittelalters bis in die Frühe Neuzeit. Das Angebot wendet sich an geisteswissenschaftliche Absolventen, die eine fundierte methodische und interdisziplinäre Spezialisierung anstreben.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs Mittelalter- und Frühneuzeitstudien (M.A.) erforschen und bearbeiten kulturhistorische Fragestellungen an der Schnittstelle verschiedener geisteswissenschaftlicher Disziplinen. Der Masterstudiengang richtet sich an Bachelorabsolvent*innen (inklusive Lehramt) verschiedener Fächer, die das Mittelalter und die Frühe Neuzeit im Gesamtzusammenhang der europäischen Entwicklung betrachten möchten. Studierende vertiefen ihr persönliches Schwerpunktfach und erweitern ihre Kompetenzen im aktiven Austausch mit benachbarten Fachkulturen.
Studieninhalte & Module
Das Studium gliedert sich in folgende Modulbereiche:
- Schwerpunktbereich (1. bis 3. Semester): Drei Module im gewählten Hauptfach (z. B. Geschichte, Germanistik, Kunstgeschichte, Philosophie, Romanistik, Anglistik oder Kirchen- und Religionsgeschichte).
- Wahlpflichtbereich (1. bis 3. Semester): Vertiefende Module aus den Schwerpunktfächern oder weiteren Disziplinen wie Buchwissenschaft, Klassische Philologie, Musikwissenschaft und Theaterwissenschaft.
- Modul „Interdisziplinarität und Praxis“ (1. bis 4. Semester): Das Kernstück des Studiums umfasst ein durchgehendes Colloquium zu Theorie, Methodik und gemeinsamen Forschungsvorhaben sowie ein integriertes Berufspraktikum.
- Abschlussarbeit (4. Semester): Erstellung einer Masterarbeit, die eine interdisziplinär ausgerichte Problemstellung behandelt.
Berufsperspektiven
Das Studium qualifiziert für wissenschaftliche Tätigkeiten und interdisziplinäre Forschungsarbeiten in einem breiten kulturhistorischen Fächerspektrum. Das im Modul „Interdisziplinarität und Praxis“ verankerte Berufspraktikum dient der gezielten Berufsorientierung und Erprobung der eigenen Fachkompetenzen. Die Absolvent*innen sind darauf vorbereitet, komplexe kulturwissenschaftliche Inhalte im akademischen sowie praxisbezogenen Umfeld zu vermitteln.
Besonderheiten
- Interdisziplinäre Betreuung: Die Abschlussarbeit wird von Vertreter*innen unterschiedlicher Fachgebiete begleitet.
- Zugangsvoraussetzungen: Offen für Absolvent*innen zahlreicher B.A.- und B.Ed.-Studiengänge mit mindestens 60 LP im jeweiligen Fach (für Geschichte und Philosophie gelten zusätzliche Sprachanforderungen).
- Individuelle Betreuung: Persönliche Begleitung bei der Auswahl und Zusammensetzung der Wahlpflichtmodule.
- Flexibilität: Option für freiwillige Auslandsaufenthalte über Hochschulkooperationen.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester