Überblick
Der Masterstudiengang Theaterwissenschaft an der Universität Mainz bietet eine vertiefte wissenschaftliche Auseinandersetzung mit historischen und zeitgenössischen Erscheinungsformen des Theaters. Die Studierenden analysieren dramatische Texte, moderne Inszenierungspraktiken sowie theoretische und ästhetische Fragestellungen im Kontext von Kultur und Medien. Das Studium bereitet gezielt auf leitende Tätigkeiten im Kulturbetrieb, in den Medien oder auf eine akademische Laufbahn vor.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Der Masterstudiengang Theaterwissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz bietet eine weiterführende wissenschaftliche Auseinandersetzung mit historischen sowie gegenwärtigen Formen der Darstellenden Kunst. Im Zentrum steht die kritische Reflexion von Inszenierungspraktiken, dramatischen Texten und theoretischen Fragestellungen an den Schnittstellen von Medien und Kultur. Das studienbegleitende Forschungsprofil bereitet gezielt auf leitende und gestaltende Aufgaben im Kulturbetrieb oder eine akademische Laufbahn vor.
Typische Studieninhalte & Module
Die Module vermitteln vertiefte theoretische und methodische Kompetenzen:
- Ästhetik und Theorie des Theaters: Analyse von Performance-Theorien, Dramaturgie und ästhetischen Diskursen im gesellschaftlichen Kontext.
- Theatergeschichte und Historiographie: Erforschung historischer Aufführungspraxis und ihrer Entwicklung bis zur Gegenwart.
- Inszenierungs- und Aufführungsanalyse: Methodische Untersuchung zeitgenössischer Regie-, Raum- und Körperkonzepte.
- Theater, Medien und Kultur: Wechselwirkungen zwischen Darstellender Kunst, digitalen Medien, Film und Kulturtheorie.
- Forschungs- und Praxisprojekte: Eigenständige wissenschaftliche Arbeiten sowie Konzeption und Reflexion künstlerischer Formate.
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen gestalten Aufführungsprogramme an Stadt- und Staatstheatern, erarbeiten dramaturgische Konzepte oder leiten kulturelle Institutionen und Festivals. Sie verfassen Fachkritiken für Print- und Digitalmedien, steuern die Öffentlichkeitsarbeit von Kulturträgern oder betreuen künstlerische Produktionen im Verlags- und Festspielwesen.
Typische Tätigkeitsfelder umfassen:
- Dramaturgie und Produktionsleitung: Künstlerische Beratung, Stückentwicklung und Projektkoordination an Bünungsbetrieben.
- Kulturmanagement und Kuratieren: Konzeption, Organisation und Finanzierung von Festivals, Ausstellungen und Programmen.
- Kulturjournalismus und Öffentlichkeitsarbeit: Redaktionelle Arbeit, Theaterkritik und Kommunikationsmanagement für Kultureinrichtungen.
- Wissenschaft und Forschung: Promotion sowie akademische Tätigkeiten an Universitäten und Forschungsinstituten.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
- Nachweis eines Bachelorabschlusses im Fach Theaterwissenschaft oder in einem Fach mit kultur-, kunst-, medien-, literatur- oder theaterwissenschaftlichem Bezug, oder eines gleichwertigen Studienabschlusses an einer Hochschule in Deutschland oder im Ausland.
- Es wird vorausgesetzt, dass die Studierenden überausreichende aktive und passive englische Sprachkenntnisse verfügen, die zur Lektüre englischsprachiger Fachliteratur und zur Teilnahme an Lehrveranstaltungen in englischer Sprache befähigen. Desweiteren wird vorausgesetzt, dass die Studierenden über ausreichende aktive und passive Sprachkenntnisse in einer weiteren modernen Fremdsprache (vorzugsweise Französisch oder Italienisch) verfügen, die zur Lektüre fremdsprachiger Fachliteratur befähigen.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester