Überblick
Der weiterbildende Masterstudiengang Civil-Military Interaction an der Helmut-Schmidt-Universität / Universität der Bundeswehr Hamburg qualifiziert zivile sowie militärische Nachwuchsführungskräfte für anspruchsvolle Schnittstellenaufgaben. Durch die Einbindung von Den Haag als zweitem Studienort zeichnet sich das Programm durch ein stark internationales und praxisnahes Profil aus. Im Zentrum steht die effektive Vernetzung von Streitkräften, staatlichen Akteuren und Nichtregierungsorganisationen im globalen Krisenkontext.
Studieninhalte
Wie gelingt eine effektive Kooperation zwischen militärischen Kräften, zivilen Behörden und Nichtregierungsorganisationen in komplexen Sicherheits- und Krisenszenarien?
Über den Studiengang
Der weiterführende Masterstudiengang Civil-Military Interaction (M.A.) wird vom Zentrum für Wissenschaftliche Weiterbildung (ZWW) der Helmut-Schmidt-Universität / Universität der Bundeswehr Hamburg im Fachbereich Interkulturelle Studien angeboten. Das weiterbildende Studienprogramm verbindet hohe wissenschaftliche Qualitätsmaßstäbe mit einer maßgeschneiderten Qualifizierung für interdisziplinäre Führungsaufgaben. Zielgruppe sind zivile und militärische Nachwuchsführungskräfte der Bundeswehr, verbündeter Streitkräfte sowie Nachwuchsführungskräfte aus Nichtregierungsorganisationen (NGOs).
Studieninhalte & Module
Das Curriculum fokussiert sich auf die Dynamiken und Schnittstellen im Rahmen zivil-militärischer Interaktionen. Zu den inhaltlichen Schwerpunkten gehören:
- Zivil-militärische Schnittstellen: Vertiefung der Kooperation und Kommunikation zwischen Streitkräften, zivilen Stellen und NGOs.
- Interkulturelle Führungskompetenz: Vorbereitung auf Führungsaufgaben in multinationalen und diversen Einsatzkontexten.
- Sicherheits- und Akteursanalysen: Verständnis für komplexe Bündnis- und Organisationsstrukturen im internationalen Raum.
Berufsperspektiven
Der Masterabschluss qualifiziert die Studierenden für anspruchsvolle Leitungs- und Führungspositionen an den Schnittstellen von Militär, Zivilverwaltung und Zivilgesellschaft. Absolventinnen und Absolventen sind optimal darauf vorbereitet, Verantwortung in nationalen und internationalen Organisationen, Streitkräften sowie in NGOs zu übernehmen. Das Studium befähigt sie, komplexe Abstimmungs- und Entscheidungsprozesse in Krisen- und Kooperationskontexten souverän zu steuern.
Besonderheiten
Ein wesentlicher Vorteil des Studiengangs ist der direkte Austausch zwischen Teilnehmenden aus Bundeswehr, verbündeten Streitkräften und Nichtregierungsorganisationen, der ein umfassendes Verständnis für unterschiedliche Organisationskulturen schafft. Als universitäres Angebot des ZWW steht der Studiengang für qualitativ hochwertige akademische Weiterbildung im Sinne des lebenslangen Lernens (nächster Studienbeginn: 01. November 2027; Bewerbungsfrist: 31. Mai 2027).
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
örtlich zulassungsbeschränkt, mit NC (ggf. mit Anmelde- oder Auswahlverfahren) Zugangsvoraussetzungen: (1) Leistungen im Umfang von 240 ECTS-Leistungspunkten durch den Abschluss eines Studiums an einer deutschen oder ausländischen Hochschule (2) eine mindestens zweijährige berufspraktische Tätigkeit, davon mindestens ein Jahr mit Führungsverantwortung, nach Erwerb des berufsqualifizierenden Hochschulabschlusses (3) Nachweis der für das Studium und die Prüfungen erforderlichen Kenntnisse der englischen Sprache (Sprachzertifikat der Kategorie B2-C1)
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Herbsttrimester