Überblick
Der Masterstudiengang Umweltinformation – GIS an der Berliner Hochschule für Technik vermittelt fortgeschrittene Methoden zur Erfassung, Analyse und Visualisierung raumbezogener Umweltdaten. Studierende lernen am Standort Berlin, wie moderne Geotechnologien eingesetzt werden, um ökologische und gesellschaftliche Fragestellungen präzise zu beantworten. Die interdisziplinäre Ausrichtung bereitet gezielt auf wissenschaftlich fundierte Entscheidungsfindungen in Umweltplanung, Wirtschaft und Forschung vor.
Studieninhalte
Über den Studiengang
An der Schnittstelle von Natur- und Sozialwissenschaften sowie modernen Geotechnologien vermittelt der Masterstudiengang „Umweltinformation – GIS“ an der Berliner Hochschule für Technik (BHT) fundierte Kompetenzen zur Erfassung, computergestützten Verarbeitung und Visualisierung von Umweltdaten. Die Studierenden lernen, komplexe räumliche Umweltveränderungen zu überwachen und wissenschaftlich fundierte Entscheidungsgrundlagen für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft abzuleiten. Das weiterführende Studium am Fachbereich III umfasst vier Semester (120 ECTS-Punkte), ist zulassungsfrei (kein NC) und startet jeweils zum Wintersemester.
Studieninhalte & Module
Das Studium baut auf den ingenieur- und naturwissenschaftlichen Grundlagen eines ersten akademischen Abschlusses auf und erweitert diese um fortgeschrittene Analysetechniken in Geoinformationssystemen (GIS). Zu den Kerninhalten und Modulbereichen zählen:
- Umwelt-Projektarbeiten (Teil A und Teil B): Kleingruppenprojekte zur eigenständigen Bearbeitung wissenschaftlicher und praxisorientierter Fragestellungen von der Konzeption bis zur Dokumentation.
- Umweltüberwachung & -modellierung: GIS-gestützte Verfahren zur Analyse von Umweltprozessen und Wechselbeziehungen.
- Räumliche Datenanalysen: Praktische Vertiefungen anhand von Fernerkundungs-, Gewässer-, Verkehrs- und hydrologischen Daten.
- Projektmanagement & Recht: Vermittlung von Qualifikationen im Projektmanagement, Planungs- und Urheberrecht sowie der Entwicklung von Businessplänen.
- Wahlpflichtmodule: Vertiefungsmöglichkeiten aus einem Fachkatalog zur individuellen Profilschärfung.
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen fungieren als Bindeglied zwischen verschiedenen Akteuren bei der Lösung raumbezogener und umweltrelevanter Fragestellungen. Die Kombination aus Fachwissen und modernster GIS-Methodik eröffnet vielfältige Einsatzfelder in Umwelt- und Planungsbehörden, Forschungseinrichtungen, Verbänden sowie in der freien Wirtschaft. Sie sind dazu befähigt, interdisziplinäre Forschungs- und Entwicklungsprojekte eigenverantwortlich zu konzeptionieren und zu leiten.
Besonderheiten
Der Studiengang bringt Bachelorabsolvent*innen unterschiedlicher raumbezogener Disziplinen zusammen, was den interdisziplinären Austausch und den Blick über Fachgrenzen hinweg fördert. Um eine hohe Ausbildungsqualität und intensiven Praxisbezug zu gewährleisten, ist die Gruppengröße in den praktischen Übungen auf maximal 22 Studierende begrenzt.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bachelorabschluss aus den Bereichen Kartographie, Geoinformation, Umweltingenieurwesen, Geowissenschaften oder Umweltwissenschaften
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester