Überblick
Der Masterstudiengang Geologische Wissenschaften an der Freien Universität Berlin widmet sich der Erforschung dynamischer Erdprozesse, natürlichen Ressourcen sowie geologischen Risiken. Studierende vertiefen ihre naturwissenschaftlichen Kenntnisse und verbinden moderne Analysemethoden mit der Rekonstruktion der Erdgeschichte am Standort Berlin. Durch eine flexible Schwerpunktbildung bereitet das Studium gezielt auf anspruchsvolle Aufgaben in Forschung, Umwelt- und Ressourcenmanagement vor.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Die Geologischen Wissenschaften an der Freien Universität Berlin zeichnen sich durch die einzigartige Kombination naturwissenschaftlicher Methoden mit einer historischen Komponente aus, die vergangene Erdereignisse nutzt, um geologische Prozesse der Erde zu analysieren und vorherzusagen. Der konsekutive Masterstudiengang befasst sich interdisziplinär mit den Prozessen, Ressourcen und Risiken unseres Planeten. Studierende vertiefen ihr Wissen individuell in einem von vier wählbaren Schwerpunkten: Geodynamik & Geomaterialien, Geophysik, Hydrogeologie oder Paläontologie.
Studieninhalte & Module
Das viersemestrige Studium umfasst 120 Leistungspunkte (LP) und gliedert sich in ein schwerpunktübergreifendes Curriculum (24 LP), den gewählten Studienschwerpunkt (66 LP) sowie die Masterarbeit (30 LP). Zu den zentralen Modulen der Schwerpunkte gehören:
- Schwerpunktübergreifendes Curriculum: Modul Geowissenschaftliche Themen sowie Wahlpflichtmodule aus einem Studienbereich außerhalb des eigenen Hauptschwerpunkts.
- Geodynamik & Geomaterialien: Module wie Oberflächenprozesse und Beckendynamik, Thermodynamik und Kinetik von geologischen Prozessen, Geochemie radiogener oder stabiler Isotope sowie Dynamik der Erde.
- Geophysik: Module wie Seismologie I – Erdbeben und Struktur der Erde sowie Physik der Erde II – Eiszeiten als geodynamisches Werkzeug.
- Hydrogeologie: Module zur Modellierung in der Hydrogeologie sowie Angewandte Hydrogeologie I, II und III.
- Paläontologie: Module wie Faziesinterpretation und Ecosystem Dynamics in the Phanerozoic.
Berufsperspektiven
Das Studium qualifiziert für Tätigkeiten im Bereich der Georisiken wie der Erforschung von Erdbeben, Tsunamis oder Klimaveränderungen sowie in der Erschließung und Nutzung nachhaltiger Ressourcen wie Wasser, Erze, Seltene Erden oder Geothermie. Durch das Verständnis globaler Stoffkreisläufe und erdgeschichtlicher Zusammenhänge sind Absolventinnen und Absolventen für wissenschaftliche und anwendungsbezogene Aufgaben in Forschung, Umwelt- und Rohstoffsektoren ausgebildet.
Besonderheiten
- Interdisziplinäres Curriculum: Pflicht zur Belegung von Modulen aus einem geowissenschaftlichen Vertiefungsbereich außerhalb des gewählten Hauptschwerpunkts.
- Forschungsnahe Lehre: Direkte Verknüpfung der Lehre mit aktueller Forschung zu Georisiken, Anthropozenforschung und ariden Wasserversorgungssystemen.
- Flexibilität: Der Studienbeginn ist sowohl im Winter- als auch im Sommersemester möglich, die Unterrichtssprachen sind Deutsch und Englisch.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Hochschulabschluss in Geowissenschaften mit einem Studienanteil in Geologische Wissenschaften, der dem Bachelorabschluss in Geologische Wissenschaften an der Freien Universität Berlin entspricht
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester