Überblick
Der Masterstudiengang Farbtechnik und Raumgestaltung an der Leibniz Universität Hannover bereitet vertiefend auf das Lehramt an berufsbildenden Schulen vor. Vor Ort in Hannover erwerben Studierende spezialisiertes Fachwissen in gestalterischen sowie technologischen Themenfeldern und verknüpfen dieses mit fundierter Fachdidaktik. Das Masterstudium baut auf entsprechenden Bachelor-Grundlagen auf und kombiniert die berufliche Fachrichtung mit einem zweiten Unterrichtsfach.
Studieninhalte
Über den Studiengang
An der Schnittstelle der Fachgebiete Gestaltungs- und Beschichtungstechnik sowie Raumplanung vertieft der konsekutive Masterstudiengang „Farbtechnik und Raumgestaltung“ an der Leibniz Universität Hannover fachwissenschaftliche und fachdidaktische Inhalte für das Lehramt an berufsbildenden Schulen. Das weiterführende Studium schließt an den Bachelorstudiengang Technical Education an und wird in Kombination mit einem zweiten Unterrichtsfach absolviert. Die Regelstudienzeit beträgt vier Semester und umfasst 42 Leistungspunkte im Bereich der beruflichen Fachrichtung.
Studieninhalte & Module
Das Studium gliedert sich in berufsbezogene fachwissenschaftliche Inhalte für das Berufsfeld Farbtechnik und Raumgestaltung sowie in die Fachdidaktik der beruflichen Fachrichtung. Die Fachwissenschaften behandeln unter anderem Themen wie Gestaltung in der Werbung und Typografie, kreative Beschichtungstechniken, Denkmalpflege, Raumplanung und Lichtgestaltung.
Zentrale Pflicht- und Wahlmodule im Studienverlauf sind:
- Beschichtungs- und Belegtechnik 2
- Gestaltungstechnik 2 und 3
- Bauschäden
- Fachdidaktik 2 (Analyse von Ordnungsmitteln/betrieblichen Prozessen und Erarbeitung schulischer Curricula)
- Fachdidaktik 3 (Gestaltung von Lerneinheiten)
- Fachpraktikum (Unterrichtserprobung sowie Erkundungs- und Forschungsvorhaben an der Berufsschule)
- Wahlmodule (z. B. Betriebsplanung und Organisation, Mikrotechnische Untersuchungen, Bauwirtschaft oder Projektmanagement)
Berufsperspektiven
Der erfolgreiche Abschluss des Masterstudiengangs ist die Voraussetzung für den Eintritt in den Vorbereitungsdienst (Referendariat) an berufsbildenden Schulen. Außerhalb des klassischen Schuldienstes eröffnen sich Tätigkeitsfelder im Bereich der Berufsbildung bei Firmen, Kammern und Verbänden. Zudem ermöglicht ein anschließendes Promotionsstudium die weitere wissenschaftliche Qualifikation.
Besonderheiten
- Vorausgesetztes Schulpraktikum: Vorab muss ein mindestens vierwöchiges Schulpraktikum an einer Schule des berufsbildenden Schulwesens abgeleistet worden sein.
- Zulassung und Studienbeginn: Der Studiengang ist zulassungsfrei und kann sowohl zum Winter- als auch zum Sommersemester aufgenommen werden.
- Internationales: Ein Auslandsaufenthalt ist während des Studiums möglich, jedoch nicht verpflichtend.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Zugangsvoraussetzung ist ein qualifizierter Abschluss eines Bachelorstudiengangs mit einer der beruflichen Fachrichtungen Bautechnik, Elektrotechnik, Farbtechnik und Raumgestaltung, Holztechnik, Lebensmittelwissenschaft, Metalltechnik oder Ökotrophologie, mit Berufs- und Wirtschaftspädagogik (einschließlich Schulpraktikum) und mit einem der Unterrichtsfächer Biologie, Chemie, Deutsch, Englisch, Evangelische Religion, Katholische Religion, Mathematik, Physik, Politik, Sport oder Sozial-/Sonderpädagogik in der beruflichen Bildung.
Zudem ist der Nachweis einer, bezogen auf die gewählte berufliche Fachrichtung, einschlägigen abgeschlossenen Berufsausbildung nachzuweisen oder fachrichtungsbezogene Praktika im Umfang von 52 Wochen Vollzeittätigkeit. Liegen die geforderten beruflichen Praktika bei der Bewerbung noch nicht in vollem Umfang vor, kann die Zulassung unter der Auflage erfolgen, den vollständigen Nachweis bis zum Masterabschluss zu erbringen.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester