Überblick
Der Masterstudiengang Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaften an der Universität zu Kiel befasst sich vertieft mit den globalen und individuellen Herausforderungen menschlicher Ernährung. Studierende erwerben in der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt fundiertes Fachwissen, um ernährungsbedingten Erkrankungen vorzubeugen und Lebensmittelverarbeitungsprozesse nachhaltig zu gestalten. Das viersemestrige Studium zeichnet sich zudem durch flexible Vertiefungsmöglichkeiten und ein starkes internationales Netzwerk aus.
Studieninhalte
Alleinstellungsmerkmal: Der Masterstudiengang vereint die fundierte Spezialisierung in vier flexibel wählbaren Schwerpunkten – von der molekularen Ebene bis zur Lebensmitteltechnologie – mit der direkten Anbindung an Spitzenforschungseinrichtungen wie dem Max-Rubner-Institut und universitätseigenen Versuchsgütern.
Über den Studiengang
Der 1-Fach-Masterstudiengang Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaften an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel vermittelt fachliches und methodisches Wissen zur Bewältigung globaler gesellschaftlicher Herausforderungen wie Fehl- und Mangelernährung. Studierende werden dazu befähigt, grundlegende sowie aktuelle Fragestellungen der menschlichen Ernährung wissenschaftlich zu analysieren und praxisnahe Lösungen zu entwickeln. Zugangsvoraussetzung ist ein Bachelorabschluss in Ökotrophologie oder der Nachweis gleichwertiger Studien- und Prüfungsleistungen in einem verwandten Studiengang.
Studieninhalte & Module
Innerhalb des Masterstudiengangs können Studierende aus vier Schwerpunkten wählen:
- Ernährungslehre: Beurteilung von Essverhalten, Ernährungszuständen und Nährstoffbedarfen sowie Erforschung ernährungsabhängiger Krankheiten und Präventionsansätze.
- Molekulare Ernährung: Analyse der Wechselwirkungen zwischen Nährstoffen und Genen sowie Untersuchung ernährungsbiologischer Mechanismen.
- Lebensmittellehre: Beurteilung und Modifikation von Lebensmittelqualitäten unter Berücksichtigung von Lebensmittelchemie, -hygiene und Lebensmittelrecht.
- Lebensmitteltechnologie: Gegenüberstellung herkömmlicher und innovativer Verarbeitungsverfahren mit dem Fokus auf die Erzeugung ernährungsphysiologisch günstigerer Lebensmittel.
Berufsperspektiven
Das Studium qualifiziert für wissenschaftliche Tätigkeiten und Leitungspositionen in Forschungseinrichtungen, der Lebensmittel- und Pharmaindustrie sowie im öffentlichen Dienst. Weitere Einsatzbereiche finden sich bei Verbänden, Verbraucherzentralen, Krankenkassen oder Verlagen. Ein überdurchschnittlich erfolgreicher Abschluss qualifiziert zudem für die Aufnahme eines Promotionsstudiums.
Besonderheiten
Der Studiengang zeichnet sich durch eine enge Verzahnung mit dem universitären Forschungsschwerpunkt in den Lebenswissenschaften, dem Exzellenzcluster Entzündungsforschung und dem in Kiel ansässigen Max-Rubner-Institut aus. Studierende profitieren zudem von drei universitätseigenen Versuchsgütern (ökologisch und konventionell) sowie der Unterstützung bei Auslandssemestern und Berufspraktika – beispielsweise bei Verbraucherzentralen, Ministerien oder internationalen Organisationen wie der Weltbank und der UNO.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
- Einschlägiger Bachelorabschluss in Ökotrophologie oder ein gleichwertiger Abschluss; Mindestnote: 2,5. Weitere Anforderungen sind in der Prüfungsordnung festgelegt.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester