Überblick
Der Masterstudiengang Biomedical Engineering an der Universität Heidelberg in Heidelberg, Neckar verbindet naturwissenschaftliche und technologische Disziplinen mit der medizinischen Praxis. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der informatikgestützten biomedizinischen Forschung sowie der Entwicklung moderner Diagnose- und Therapieverfahren. Durch Kooperationen mit internationalen Spitzenforschungseinrichtungen bietet der Studiengang ein hochaktuelles und praxisnahes Ausbildungsumfeld.
Studieninhalte
Als interdisziplinärer und konsekutiver Studiengang zeichnet sich der Master Biomedical Engineering an der Universität Heidelberg (Medizinische Fakultät Mannheim) durch seine starke Ausrichtung auf die Informatik in Kombination mit biomedizinischer Forschung aus. An der Schnittstelle von Mathematik, Physik, Ingenieurwissenschaften, Biologie und Medizin adressiert das Studium zentrale Fragen der Gesundheitswissenschaften in Diagnostik und Therapie. Das Studienangebot wird gemeinsam von der Klinik für Radioonkologie und Strahlentherapie sowie der Abteilung Computer-Assisted Clinical Medicine getragen.
Studieninhalte & Module
Der Curriculum vermittelt breites Fachwissen, um dem wachsenden Bedarf an IT-Kompetenz und dem Umgang mit biomedizinischen Geräten gerecht zu werden. Schwerpunkte bilden folgende Bereiche:
- Informatik: Vertiefung von IT-Kompetenzen für medizintechnische und gesundheitsbezogene Anwendungen.
- Physik und Mathematik: Naturwissenschaftlich-mathematische Grundlagen der Biomedizintechnik.
- Bildgebende Verfahren: Forschung und Anwendung im Bereich medizinischer Bildgebungssysteme.
- Strahlentherapie: Ganzheitliche Ansätze der Experimental Radiation Oncology und Radioonkologie.
- Biomedizinische Forschung: Ganzheitliche Diagnostik- und Therapieverfahren.
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen besitzen ausgezeichnete Berufsaussichten im Gesundheitswesen, in Krankenhäusern, Forschungseinrichtungen sowie in der Medizintechnikbranche, etwa bei Herstellern von Bildgebungssystemen, Pharmaunternehmen oder Softwareentwicklern. Der Masterabschluss qualifiziert für die Weiterzertifizierung als Strahlenschutzbeauftragte. Zudem kann in Deutschland nach zweijähriger begleiteter Arbeit in einer strahlentherapeutischen Abteilung und einer Zusatzprüfung die Qualifikation als Medizinphysikexperte erworben werden.
Besonderheiten
- Internationale Forschungskooperationen: Der Studiengang ist mit weltweit führenden Instituten vernetzt, darunter das eXtreme REsolution Microscopy Labor (IMB Mainz), das Dana-Farber Cancer Institute (Harvard Medical School, USA) und die Jiaotong-Universität Shanghai.
- BioMed-Kolleg kompakt: Für Studienanfängerinnen und -anfänger mit ausländischem Bildungsabschluss wird jeweils im September ein vierwöchiger propädeutischer Vorkurs zur Vorbereitung auf das Fachstudium angeboten.
Zulassung & Voraussetzungen
Auswahlverfahren/Eignungsprüfung
zugangsbeschränkt, siehe Zulassungsordnung
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester