Überblick
Der Masterstudiengang Hochbautechnik für das Lehramt an Berufskollegs an der RWTH Aachen bereitet angehende Lehrkräfte gezielt auf eine Unterrichtstätigkeit an berufsbildenden Schulen vor. Das Studium am Standort Aachen zeichnet sich durch die Verbindung von ingenieurwissenschaftlichen Fachthemen, fachdidaktischen Konzepten und bildungswissenschaftlichen Inhalten aus. Durch integrierte Praxisphasen und flexible Fächerkombinationen erwerben die Studierenden eine umfassende Handlungskompetenz für den Schuldienst.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Absolventinnen und Absolventen des Masterstudiengangs „Hochbautechnik Master of Education“ unterrichten künftig als Lehrkräfte an Berufskollegs und vermitteln dort theoretische sowie praktische Fachkenntnisse im Bereich des Bauwesens. Der viersemestrige Studiengang an der RWTH Aachen schließt mit dem Master of Education ab und bildet die wissenschaftliche und didaktische Grundlage für den anschließenden Vorbereitungsdienst. Die Lehramtsausbildung umfasst 120 ECTS-Punkte und kombiniert das Fach Hochbautechnik mit einem zweiten Unterrichtsfach sowie bildungswissenschaftlichen Inhalten.
Studieninhalte & Module
Das Studium gliedert sich in verschiedene Fach- und Praxisbausteine, die auf die spätere Unterrichtstätigkeit vorbereiten:
- Studium der zwei Fächer: Fachwissenschaftliche und fachdidaktische Module in Hochbautechnik sowie dem gewählten Zweitfach
- Bildungswissenschaftliches Studium: Pädagogische Kernkompetenzen und bildungstheoretische Grundlagen
- Praxissemester: Schulpraktische Phase zur Erprobung der Lehr- und Unterrichtspraxis
- Deutsch für Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte (DSSZ): Module zur sprachsensiblen Unterrichtsgestaltung
- Masterarbeit: Eigenständige wissenschaftliche Abschlussarbeit
Berufsperspektiven
Der Masterabschluss ist die Voraussetzung für den Zugang zum Vorbereitungsdienst (Referendariat) für das Lehramt an Berufskollegs. Neben dem Schuldienst stehen Absolventinnen und Absolventen auch Berufsfelder in der ausserschulischen beruflichen Bildung, der betrieblichen Aus- und Weiterbildung oder im Bildungsmanagement offen. Konkrete Einstellungschancen im Schuldienst richten sich nach den aktuellen Vorgaben des Schulministeriums NRW.
Besonderheiten
- Fachpraktische Tätigkeit: Für den Zugang zum Vorbereitungsdienst ist eine 12-monatige fachpraktische Tätigkeit nachzuweisen, die außerhalb des Studienvolumens absolviert wird.
- Zugang für FH-Absolventen: Über das Kooperationsprojekt BeLEK bestehen besondere Übergangsmöglichkeiten für Absolventinnen und Absolventen von Fachhochschulen.
- Keine Zulassungsbeschränkung: Der Studiengang ist NC-frei und ein Studienbeginn ist sowohl im Winter- als auch im Sommersemester möglich.
- Internationales: Die Fakultät für Bauingenieurwesen bietet über Austauschprogramme wie ERASMUS+ Möglichkeiten für Auslandsaufenthalte.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Voraussetzung für die Studienaufnahme ist ein erster Hochschulabschluss. Die geforderte fachliche Vorbildung ist in der Prüfungsordnung formuliert. Die Feststellung, ob die Zugangsvoraussetzungen erfüllt sind, trifft der Prüfungsausschuss.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester