Überblick
Der Masterstudiengang Global Change Management an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde qualifiziert angehende Fachkräfte für den strategischen Umgang mit globalen Umweltveränderungen. Im Fokus des Studiums stehen wissenschaftlich fundierte Anpassungs- und Schutzkonzepte gegen Herausforderungen wie den Klimawandel und den Verlust der Biodiversität. Studierende lernen, künftige Risiken für Mensch und Natur frühzeitig zu erkennen und nachhaltige Transformationsprozesse aktiv zu gestalten.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Als künftige Change Agents und Fachleute bewältigen Absolventinnen und Absolventen dieses Studiengangs sektorübergreifende Herausforderungen beim Management natürlicher Ressourcen im globalen Wandel. Der internationale, weiterführende Masterstudiengang „Global Change Management“ an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde vermittelt zielorientierte sowie wissenschaftsbasierte Anpassungs- und Minderungsstrategien für drängende Umweltprobleme wie den Klimawandel oder den Verlust der Artenvielfalt. Das viersemestrige Vollzeitstudium ist dem Fachbereich Landschaftsökologie und Naturschutz zugeordnet und schließt mit dem akademischen Grad Master of Science ab.
Studieninhalte & Module
Das Studium umfasst 120 ECTS-Punkte (30 ECTS pro Semester). Im dritten Semester beginnen die Studierenden ein begleitetes Forschungsprojekt, gefolgt von der Masterarbeit im vierten Semester. Zu den Kernmodulen und Inhalten gehören:
- Menschliches Wohlergehen und Wohlergehen der Natur: Analyse sozialer und ökologischer Grundlagen des menschlichen Wohlergehens sowie Dokumentation von Mensch-Natur-Interaktionen im Rahmen planetarer Grenzen.
- Grundlagen der Funktionalität von Systemen und deren Wandel: Verständnis sozio-ökologischer Systeme und Ableitung von Managementanforderungen für komplexe Systeme.
- Stresstreiber für die Systemfunktionalität und deren Grundursachen: Systemische Analyse von Belastungen biologischer sowie sozialer Systeme und Vermittlung von Grundkenntnissen des Risikomanagements.
- Kohlenstoffbindung und Bilanzierung: Verständnis des Kohlenstoffkreislaufs (Wälder, Böden), Erstellung von Waldwachstumsszenarien und Durchführung von Lebenszyklusanalysen (LCA, PCF, CCF).
- Grundlagen der Messung und Modellierung: Einsatz von Sensortechnologien zur Umweltmodellierung und Entwurf mathematischer Modelle für Ökologie und Forstwirtschaft.
- Erdsystemanalyse und -management: Theoretische Grundlagen des globalen Klimawandels und seiner regionalen Ausprägungen.
- Wissenschaftliches Schreiben und Präsentieren: Vermittlung von Kompetenzen zur effektiven Kommunikation im akademischen Kontext.
- Spezialisierungsmodul I: Individuelle fachliche Vertiefung im Bereich des globalen Transformationsmanagements.
Berufsperspektiven
Aufgrund globaler Umweltveränderungen wie der Abholzung von Wäldern, Bodenverschlechterung und eingeschränkter Süßwasserverfügbarkeit wächst der Bedarf an gut ausgebildeten Fachkräften für das Ressourcenmanagement stetig. Die Absolventinnen und Absolventen werden darauf vorbereitet, als Change Agents wirkungsvolle Ansatzpunkte für Veränderungen zu identifizieren und strategische Transformationsprozesse in der Praxis umzusetzen. Sie arbeiten an der Schnittstelle von Natur, Gesellschaft und Wirtschaft zur Implementierung von Anpassungs- und Risikomanagementstrategien.
Besonderheiten
Der Studiengang wird komplett auf Englisch unterrichtet und weist eine internationale Ausrichtung auf. Neuen Studierenden wird der Einstieg durch eine strukturierte Einführungswoche zu Beginn des Wintersemesters erleichtert.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
- Bachelor (mind.180 Credits) oder Diplom in der Studienrichtung: Biologie Ökologie, Ökosystemmanagement, Landschaftsplanung und Naturschutz, Forstwirtschaft oder Landwirtschaft - Englischkenntnisse: nach europäischem Referenzrahmen mit mindestens Stufe B2 oder vergleichbare Qualifikationen
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester