Überblick
Der Bachelorstudiengang Forstwirtschaft an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde vermittelt fundiertes Wissen über die integrative Bewirtschaftung und den Schutz von Waldökosystemen. Studierende setzen sich intensiv mit ökologischen, ökonomischen sowie technischen Grundlagen auseinander, um zukunftsfähige Konzepte für die Forstwirtschaft zu entwickeln. Im Mittelpunkt steht der langfristige Erhalt aller Waldfunktionen – von der Holzproduktion über den Naturschutz bis hin zur Erholungsnutzung.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Der grundständige Vollzeit-Studiengang Forstwirtschaft (Bachelor of Science) dauert sechs Semester und schließt mit 180 ECTS-Punkten ab. Die Studierenden lernen, verschiedene Zielsysteme und Entwicklungspfade nachhaltiger Waldbewirtschaftungsstrategien gegeneinander abzuwägen und praxistauglich umzusetzen. Der Studienbeginn ist jeweils im Wintersemester, und der Studiengang ist zulassungsbeschränkt.
Studieninhalte & Module
Das Studium vermittelt ökologisch-naturwissenschaftliche sowie gesellschaftswissenschaftliche Grundlagen und weist einen sehr hohen Praxisbezug auf. Zu den Kernmodulen gehören unter anderem:
- Botanik I: Allgemeine Forstbotanik und Gehölzmorphologie.
- Ökosystembasierter Naturschutz und nachhaltige Entwicklung: Biologische Vielfalt, Naturschutz und Ökosystemmanagement.
- Bodenkunde und Standortslehre: Grundlagen der Waldböden, Vegetationskunde und Standortsbeurteilung.
- Zoologische und wildbiologische Grundlagen: Allgemeine Zoologie, Wildbiologie und Entomologie.
- Wald und Gesellschaft: Forstpolitik und wirtschaftliche Grundlagen.
- Waldökologie und Wildtiermanagement: Ökologische Zusammenhänge, Waldbaugrundlagen und Wildtiermanagement.
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen bieten sich gute Berufsaussichten in der berufsqualifizierenden forstlichen Praxis und im Naturressourcenmanagement. Durch jährliche Berufsfeldpräsentationen der Alumni können Studierende schon während des Studiums wertvolle Kontakte für den Berufseinstieg knüpfen. Die Ausbildung befähigt dazu, den vielfältigen gesellschaftlichen und ökologischen Ansprüchen an den Wald professionell zu begegnen.
Besonderheiten
- Zertifikat Waldpädagogik: Studienbegleitend kann das bundesweit anerkannte Zertifikat „Staatlich zertifizierte Waldpädagogin bzw. Staatlich zertifizierter Waldpädagoge“ erworben werden.
- Jagdschein-Option: Die theoretischen Inhalte für den Erwerb des Jagdscheins können über entsprechende Wahlpflichtmodule (z. B. Jagdbetriebskunde) im Studium belegt werden.
- Praxisnahe Ausbildung: Praktische Übungen (z. B. in Bodenkunde), Exkursionen und Datenaufnahmen auf Versuchsflächen sind fest in den Lehrplan integriert.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester