Überblick
Der Masterstudiengang Ökologische Landwirtschaft und Ernährungssysteme an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde vermittelt tiefgehende Kompetenzen für die zukunftsfähige Umgestaltung der Agrar- und Food-Branche. Die Studierenden analysieren und gestalten nachhaltige Wertschöpfungsketten von der primären Erzeugung bis zur Vermarktung von Lebensmitteln. Der Standort Eberswalde bietet hierfür ein praxisnahes Umfeld mit hoher Expertise im ökologischen Landbau sowie der Option auf einen internationalen Doppelabschluss.
Studieninhalte
Absolvent*innen gestalten die Transformation der Land- und Ernährungswirtschaft, indem sie komplexe Wertschöpfungszusammenhänge sowie Produktionsverfahren analysieren und auf ökologische, soziale und ökonomische Nachhaltigkeit hin bewerten.
Über den Studiengang
Der Masterstudiengang „Ökologische Landwirtschaft und Ernährungssysteme“ an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) vermittelt inter- und transdisziplinäre Fähigkeiten, um die Erzeugung, Verarbeitung und Vermarktung von Lebensmitteln neu zu denken. Das deutschsprachige Vollzeitstudium erstreckt sich über eine Regelstudienzeit von vier Semestern und schließt mit dem Master of Science (120 ECTS) ab. Es richtet sich an Studierende, die zentrale Rollen in gesellschaftlichen Transformationsprozessen der Land- und Ernährungswirtschaft übernehmen möchten.
Studieninhalte & Module
In den ersten zwei Semestern werden Grundlagen vermittelt, die durch eine flexible Auswahl an Wahlpflichtmodulen individuell gestaltet werden können. Das dritte Semester dient als Praxissemester im Agrar- und Ernährungsbereich oder in der Forschung, bevor im vierten Semester die Masterarbeit verfasst wird.
- Einführung in nachhaltige Agrar- und Ernährungssysteme (Pflichtmodul, 12 ECTS)
- Tier-Bestandsmanagement (Wahlpflichtmodul)
- Bewertung von Tierhaltungssystemen (Wahlpflichtmodul)
- Grünlandmanagement und Grünlandökologie (Wahlpflichtmodul)
- Methoden der Qualitätsbewertung pflanzlicher Nahrungsmittel (Wahlpflichtmodul)
- Pflanzenbauliche Konzepte und Klimawandel (Wahlpflichtmodul)
- Politikanalyse Agrar- und Ernährungssystem (Wahlpflichtmodul)
Berufsperspektiven
Die Qualifikation befähigt dazu, Schnittstellenfunktionen in der Agrar- und Lebensmittelbranche, in Forschungseinrichtungen sowie in Organisationen des Ernährungssektors zu besetzen. Absolvent*innen arbeiten an der nachhaltigen Neuausrichtung von Wertschöpfungsketten und unterstützen die Weiterentwicklung ökologischer Produktions- und Versorgungssysteme.
Besonderheiten
- Double Degree Option: In Kooperation mit der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) können Studierende zwei Abschlüsse erwerben. Die Bewerbung hierfür ist am Ende des ersten Semesters möglich.
- Hoher Praxisbezug: Neben einem verpflichtenden Praxissemester stellt das hochschuleigene „Innovationszentrum für nachhaltige Ernährungssysteme“ eine direkte Schnittstelle zur regionalen Berufspraxis dar.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Hochschulabschluss (Bachelor 180 ECTS-Punkte) oder Diplom in Landwirtschaft oder verwandten Studiengängen (z.B. Gartenbau, Agrar- und Forstwissenschaften, Forstwirtschaft, Landschaftsplanung, Regionalentwicklung, Umwelt- oder Naturschutz, Lebensmittelwirtschaft/Ökotrophologie, Betriebswirtschaft). Bei anderen Studienabschlüssen und v.a. bei kombinierten Studiengangabschlüssen müssen in einer Anlage zum Bewerbungsschreiben die von abgeschlossenen Modulen, in denen fachrelevante Kenntnisse und methodisch-praktische Fähigkeiten erworben wurden, mit ECTS-Punkten in tabellarischer Form dargestellt werden. Die geforderten Kenntnisse müssen in einem Umfang von mindestens 90 ECTS-Punkten nachgewiesen werden. Die Anlage ist zu ergänzen um eine Auflistung weiterer fachrelevanter Kenntnisse, Fähigkeiten und Erfahrungen, die außerhalb des Studiums gewonnen wurden - diese sind nachzuweisen.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester