Überblick
Der Masterstudiengang Psychoanalytische Kulturwissenschaft und Kulturpsychologie an der International Psychoanalytic University in Berlin ergründet die tiefenpsychologischen Zusammenhänge zwischen Individuum, unbewussten Prozessen und gesellschaftlichen Dynamiken. Das Studienangebot verknüpft theoretische Ansätze der Psychoanalyse mit qualitativen Erhebungsmethoden zur Analyse von Kunst, Medien und alltäglichen Kulturphänomenen. Eine Besonderheit bildet die enge Anbindung an spezialisierte Forschungseinrichtungen, die eine praxisnahe und wissenschaftlich fundierte Ausbildung gewährleistet.
Studieninhalte
Wie beeinflusst das Unbewusste unser kulturelles Erleben und welche psychischen Dynamiken prägen gesellschaftliche Entwicklungen?
Über den Studiengang
Der weiterführende Masterstudiengang „Psychoanalytische Kulturwissenschaft und Kulturpsychologie“ (M.A.) an der International Psychoanalytic University (IPU) Berlin erforscht in vier Semestern das wechselseitige Konstitutionsverhältnis von Individuum, Unbewusstem und Kultur. Das Vollzeitstudium verbindet tiefenpsychologische Theorien mit kulturwissenschaftlichen Analysen, um zu untersuchen, wie Emotionen, Affekte und kollektive Fantasien gesellschaftliche Diskurse und Praktiken formen. Das Angebot richtet sich an Absolvent*innen der Kultur-, Geistes- und Sozialwissenschaften sowie der Psychologie, die tiefer in die Dynamiken kultureller und gesellschaftlicher Prozesse eintauchen möchten.
Studieninhalte & Module
Inhaltlich werden hermeneutisch-interpretative Verfahren der Psychoanalyse mit empirisch-qualitativen Methoden der Kulturpsychologie verknüpft, um kulturelle Phänomene wie Kunst, Literatur, Medien oder Mythen zu analysieren. Zu den zentralen Studienbereichen und Modulen gehören:
- Modul 1: Theorien und Konzepte der psychoanalytischen Kulturtheorie: Fundierte Auseinandersetzung mit der Schnittstelle von Psychoanalyse und Kultur.
- Kulturpsychologische Methodik: Zusammenführung hermeneutisch-interpretativer und empirisch-qualitativer Forschungszugänge.
- Analyse kultureller Artefakte: Untersuchung von Alltagsgegenständen, Medien, Riten und Kunstwerken im Hinblick auf unbewusste Wirkungen.
- Partizipative Lehrforschung: Verknüpfung von Theorie und Praxis durch interaktive Kleingruppen, Projektarbeiten, Workshops und Exkursionen.
Berufsperspektiven
Der Studiengang qualifiziert für wissenschaftliche und konzeptionelle Tätigkeiten an der Schnittstelle von Kultur, Gesellschaft und Psychologie. Absolvent*innen finden Beschäftigung in Forschungs- und Kultureinrichtungen wie Museen, Theatern und Archiven, in der Beratung für Kultur- und Migrationspolitik sowie bei NGOs und internationalen Organisationen. Zudem eröffnet der Master Zugänge zur psychosozialen Arbeit in transkulturellen Praxisfeldern sowie die Möglichkeit zur Promotion an der IPU.
Besonderheiten
An den curricularen Angeboten ist das Hans Kilian und Lotte Köhler-Centrum für sozial- und kulturwissenschaftliche Psychologie und historische Anthropologie (KKC) beteiligt, das seinen Hauptsitz an der IPU hat und auf exzellente Nachwuchsförderung ausgerichtet ist. Mit einer Begrenzung auf maximal 30 Studierende pro Studienjahr bietet der Studiengang zudem eine intensive Betreuung in kleinen Lerngruppen und eine starke Praxisorientierung.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Grundsätzlich wird ein Universitätsstudium (Magister, Diplom, Staatsexamen, Bachelor) in einem kultur-, geistes-, sozial-, gesundheitswissenschaftlichen oder künstlerischen Studiengang vorausgesetzt. Über Ausnahmen entscheidet die Zulassungskommission der IPU. Mit jeder Bewerberin / jedem Bewerber wird ein persönliches Auswahlgespräch geführt.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester