Überblick
Der Masterstudiengang „Sprache in Europa“ an der Universität Osnabrück beleuchtet die vielschichtige Rolle von Sprache bei gesellschaftlichen Integrations- und Migrationsprozessen im europäischen Raum. Die Studierenden analysieren Phänomene des Sprachkontakts, der Mehrsprachigkeit sowie das Zusammenspiel von Sprache und Kognition. Das forschungsorientierte Studium verbindet linguistische Theorie mit der praktischen Vertiefung von Kontaktsprachen.
Studieninhalte
Welche Rolle spielen sprachliche Faktoren bei der Völkerverständigung, der Identitätsstiftung und der sozialen Integration im heutigen Europa?
Über den Studiengang
Der konsekutive, forschungsorientierte Masterstudiengang Sprache in Europa an der Universität Osnabrück untersucht die Bedeutung von Sprache als Interaktionsmittel und identitätsstiftendes Merkmal. Das Vollzeitstudium umfasst eine Regelstudienzeit von vier Semestern (120 Leistungspunkte), führt zum Abschluss Master of Arts und ist zulassungsfrei. Die Unterrichtssprachen sind Deutsch und zum Teil Englisch, wobei der Studienbeginn sowohl im Winter- als auch im Sommersemester möglich ist.
Studieninhalte & Module
Das Studium konzentriert sich vorrangig auf den europäischen Sprach- und Kulturraum und beinhaltet folgende zentrale Schwerpunkte:
- Migration und Integration in Europa: Auseinandersetzung mit sprachlichen Faktoren sozialer Integrationsprozesse.
- Sprache und Kognition: Erforschung der Zusammenhänge zwischen sprachlichen Strukturen und kognitiven Prozessen.
- Kontaktsprachen und Migrantensprachen: Einbeziehung und sprachpraktische Vertiefung von Migrantensprachen.
- Außereuropäische Sprach- und Kulturräume: Beschäftigung mit ausgewählten außereuropäischen Bezügen.
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen qualifizieren sich für vielfältige Tätigkeiten in der universitären und außeruniversitären Forschung. Durch die Verbindung von sprachwissenschaftlicher Ausbildung mit Sprach- und Kulturkenntnissen eröffnen sich Berufsfelder in Bildung, Kommunikation, Übersetzung, Redaktion, Verwaltung, Politik sowie Kunst und Kultur. Ein konkreter Einsatzbereich liegt zudem in der Entwicklung und Durchführung von Integrationsprogrammen.
Besonderheiten
Im Hinblick auf die Einbeziehung von Migrantensprachen sieht das Studium den Erwerb oder die Optimierung einer potenziellen Kontaktsprache am Sprachenzentrum vor. Darüber hinaus werden Wahlveranstaltungen neben Deutsch und Englisch auch auf Französisch, Spanisch und Italienisch angeboten.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bachelor- oder gleichwertiger Abschluss in Allgemeiner Sprachwissenschaft, Anglistik, Germanistik, Kognitionswissenschaft, Latinistik, Romanistik oder in einer anderen Philologie oder einem anderen fachlich eng verwandten Studiengang. Dieser ist fachlich geeignet oder fachlich eng verwandt, wenn darin Module/Lehrveranstaltungen im Umfang von mindestens 63 ECTS-Leistungspunkten mit einem entsprechenden fach-wissenschaftlichen Anteil erbracht wurden und Kenntnisse in zwei Fremdsprachen erlangt wurden, wobei die erste Fremdsprache, in der Regel Englisch, auf dem Sprachniveau B2 und die zweite Fremdsprache auf dem Sprachniveau B1 nach dem gemeinsamen europäischen Referenzrahmen (GER) nachzuweisen ist.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester