Überblick
Der forschungsorientierte Masterstudiengang Marine Umweltwissenschaften an der Universität Oldenburg vermittelt fundiertes Fachwissen über ozeanische Systeme und deren komplexe Dynamiken. Studierende analysieren marine Prozesse aus einer fächerübergreifenden Perspektive, die Fachbereiche wie Biologie, Chemie, Physik und Geologie vereint. Am renommierten Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) im niedersächsischen Oldenburg bereitet die praxisnahe Ausbildung gezielt auf wissenschaftliche und umweltbezogene Berufsfelder vor.
Studieninhalte
Über den Studiengang
An der Schnittstelle von Chemie, Physik, Mathematik, Biologie, Geologie und Ökologie bietet der interdisziplinäre und forschungsorientierte Masterstudiengang „Marine Umweltwissenschaften“ an der Universität Oldenburg eine vertiefende Ausbildung für Naturwissenschaftler*innen. Die Studierenden erlernen die Methoden und Techniken der modernen marinen Umweltwissenschaften, um selbstständig sowie im Team nach wissenschaftlichen und ethischen Standards zu forschen. Das Studium vermittelt die erforderlichen Kompetenzen für eine erfolgreiche Berufstätigkeit in vielfältigen Tätigkeitsfeldern oder eine anschließende Promotion.
Studieninhalte & Module
Das Masterstudium gliedert sich in einen Pflichtbereich sowie einen flexiblen Wahlpflichtbereich. Zu den zentralen Pflichtmodulen gehören:
- Einführung in die marinen Umweltwissenschaften (6 KP): Erläutert den interdisziplinären Ansatz anhand von inhaltlichen und methodischen Vorlesungen.
- Umweltwissenschaftliches Forschungspraktikum (12 KP): Führt in das selbstständige wissenschaftliche Arbeiten ein.
- Masterabschlussmodul (30 KP): Umfasst die Erstellung der Masterarbeit sowie das Abschlusskolloquium.
Der Wahlpflichtbereich bietet vertiefende Module aus fünf thematischen Bereichen: Mathematische Modellierung, Ozean-, Klima- und Umweltphysik, Geochemie und Analytik, Biologie und Ökologie sowie Marine Sensorik und Operationelle Ozeanographie.
Berufsperspektiven
Absolvent*innen sind besonders in Bereichen gefragt, die interdisziplinäre Ansätze erfordern, wie dem Meeres- und Küstenschutz oder der Erforschung des globalen Klimawandels. Je nach individueller Spezialisierung bieten sich Tätigkeiten in der Forschung, dem Umweltmonitoring, der Geräteentwicklung, im Datenmanagement oder in der Politikberatung an. Mögliche Arbeitgeber sind Universitäten, Umwelt- und Küstenschutzorganisationen, Behörden, Umweltplanungsbüros sowie Wirtschaftsunternehmen im In- und Ausland.
Besonderheiten
- Einzigartiger Forschungsstandort: Die Ausbildung erfolgt am Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM), dem einzigen universitären Meeresforschungsinstitut Niedersachsens.
- Interdisziplinäres Netzwerk: Der Studiengang ist in ein Cluster aus sieben Umwelt- und Nachhaltigkeitsmasters der Universität Oldenburg eingebettet.
- Praktische Ausrichtung: Studierende werden früh in Forschungsaktivitäten eingebunden und können spezielle Praxismodule wie Tauchkurse, Programmierkurse oder Exkursionen belegen.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
- Bachelorabschluss oder diesem gleichwertigen Abschluss in einem fachlich geeigneten vorangegangenen Studiengang der Umweltwissenschaften, der Meerestechnik oder in einem anderen fachlich geeigneten Studiengang, der die Schwerpunkte (Biologie/Ökologie, Geochemie/Analytik, Physik/Modellierung, Meerestechnik/Marine Sensorik) vermittelt hat
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester