Überblick
Der Masterstudiengang Museum und Ausstellung an der Universität Oldenburg bereitet Studierende gezielt auf fachspezifische Aufgaben im Museums- und Ausstellungswesen vor. Am Standort Oldenburg (Oldb) verbindet das Studium wissenschaftliche Theorie mit ausgeprägter Anwendungsorientierung. Im Zentrum stehen transdisziplinäre Perspektiven aus der Kunst- und Kulturwissenschaft sowie der Geschichtswissenschaft.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Schnittstelle der Fachgebiete Materielle Kultur, Geschichte und Kunst: Der weiterführende Masterstudiengang „Museum und Ausstellung“ an der Universität Oldenburg bereitet in vier Semestern (120 KP) auf vielfältige museumsbezogene Tätigkeiten vor. Das Studienprogramm ist gleichermaßen theorieorientiert wie anwendungsbezogen und verfolgt umfassend transdisziplinäre Herangehensweisen. Die Studierenden erweitern ihre praktischen Kompetenzen unter anderem durch die aktive Mitarbeit an konkreten Ausstellungsprojekten.
Studieninhalte & Module
Das Studienprogramm bietet Raum für eine individuelle Schwerpunktsetzung und gliedert sich in folgende Bereiche:
- Grundlagen von Museum und Ausstellung
- Lernen im Museum
- Ausstellungsprojekt
- Wahlpflichtbereich: Materielle Kultur in Museum und Ausstellung, Kunst in Museum und Ausstellung oder Geschichte in Museum und Ausstellung
- Disziplinäre Vertiefung
- Freies Modul
- Blockpraktikum
- Masterarbeitsmodul
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen werden auf ein breites Spektrum museums- und ausstellungsbezogener wissenschaftlicher Aufgaben vorbereitet, die von den klassischen Grundaufgaben über moderne Vermittlungsansätze bis hin zu Museumsmanagement und Ausstellungskritik reichen. Je nach gewählter Vertiefung eröffnen sich zudem Tätigkeitsfelder in Forschungsinstitutionen, der Bildungsarbeit oder im Mediensektor. Der Masterabschluss bietet darüber hinaus eine hervorragende Basis für ein wissenschaftliches Volontariat oder eine Promotion.
Besonderheiten
Der Studiengang zeichnet sich durch ein Konzept exzellenter Lehre in kleinen Lerngruppen, vielfältige Lehrformen und große Freiheiten bei der Studienplangestaltung aus. Ein besonderer Praxisbezug wird durch 35 bis 40 begleitende Praxistage sowie Kooperationen mit zahlreichen regionalen und überregionalen Museen (wie dem Landesmuseum für Natur und Mensch Oldenburg, der Kunsthalle Bremen oder dem Deutschen Historischen Museum Berlin) ermöglicht. Zudem stehen 21 Kreditpunkte für individuelle Professionalisierungsmaßnahmen wie Praktika, Auslandsaufenthalte, Tutorien oder Tagungsorganisationen zur Verfügung.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
- Bachelorabschluss oder diesem gleichwertigen Abschluss in einem Studiengang mit Studienanteilen insbesondere des historischen , kultur- sowie kunst- und medienwissenschaftlichen Feldes, einschließlich z. B. Materieller Kultur, Archäologie, (Europäische) Ethnologie/Kulturanthropologie und Gender Studies oder ein anderes fachlich geeignetes Studienfach
- Nachweise über Berufserfahrungen, Ausbildung, Praktika und Auslandserfahrungen.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester